Dienstag, 20. Januar 2015

Ich bin beruhigt.


Der Niedergang des deutschen Protestantismus ist vermutlich unaufhaltsam.
Der Grund ist, daß es einfach keine sympathischen Führungspersönlichkeiten in der EKD gibt.
Die Laien werden von Politikern dominiert, die sich aus dem unsympathischsten Bodensatz ihrer jeweiligen Parteien rekrutieren: Volker Kauder, Hermann Gröhe, Günther Beckstein, Kathrin Göring-Kirchentag, Irmgard Schwätzer (FDP), Christoph Matschie (SPD), Kerstin Griese (SPD), Josef Philip Winkler (Grüne), Pascal Kober (FDP) oder Stefan Ruppert (FDP) sind die schlimmen Namen.

Bei den Theologen der EKD sieht es sogar noch düsterer aus: Huber, Schneider, Käßmann, Bedford-Strohm oder gar Petra Bahr heißen die Menschenschrecker, die meistens in die Talkshows geschickt werden.
Kein Wunder, daß die Gläubigen schneller aus der EKD flüchten als aus der zölibatären Kinderficker-RKK.

[….] Die Evangelische Kirche im Rheinland (EKiR) reduziert ihr geistliches Personal. Die Zahl der derzeit 1900 verbeamteten Pfarrerinnen und Pfarrer soll bis zum Jahr 2030 auf 1000 sinken.
[….] Dies beschloss die bis Freitag im rheinland-pfälzischen Bad Neuenahr tagende Landessynode der zweitgrößten Landeskirche der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD).
Damit zieht die Synode neben finanziellen auch strukturelle Konsequenzen daraus, dass die Zahl der Kirchenmitglieder aufgrund von Demografie und Kirchenaustritten sinkt. [….] Einmütig stimmte die Synode auch für eine Aufstockung der Umlage für die Pensionsversorgung der Kirchenbeamten und deren Witwen - von 22 auf 24 Prozent der frei verfügbaren Kirchensteuereinnahmen.[….]

Bei den Katholischen Kollegen hatte ich hingegen zwischenzeitlich ernsthaft Sorge, die Mitgliederzahlen könnten wieder anziehen, da 99% aller deutschen Medien eine massive Papst-Franz-Werbekampagne fahren und der Mann trotz völliger Tatenlosigkeit mit hymnischen Lobpreisungen überhäuft wird.

So ein Hype könnte eigentlich verfangen beim irrlichternden deutschen Pöbel.
Womöglich muß es aber bei der Konjunktiv-Formulierung bleiben.
So richtig zündet der Bergoglio-Funke noch nicht an der Basis.
Offenbar merkt man im niederen Katholo-Fußvolk durchaus, daß Rom sehr viel heiße Luft und schöne PR produziert, daß sich aber letztendlich doch nichts ändert.
Die Kirche sitzt auf ihren gewaltigen Milliarden-Bergen und weigert sich den Wünschen der Geschiedenen, Schwulen, ledig Poppenden oder gar Frauen entgegen zu kommen. Weiber bleiben in Franzels 1,2-Milliarden-Mann-Organisation nur zweitklassig; nicht würdig ein geistliches Amt zu bekleiden.


Wenn ich mich nicht sehr täusche, scheint außerdem bereits die Lübke-Phase des Pontifikats eingeleitet zu werden.
Bergoglio ist zwar irgendwie lustiger als der quälend öde monotonisierende Ratzinger, aber dafür haut er auch ständig irgendwas raus, bei dem sich die Zehennägel hochbiegen.


Innerhalb von 24 Stunden verkündete er zuletzt sein Verständnis für die Mordattacken auf Charlie Hebdo und schoß dann auch noch hinterher, wann er zum Faustrecht greife. Einmal in Fahrt bezichtigte er in schönster Ratzinger-Manier auch noch die Homosexuellen die Zerstörung der Familien zu bewirken.

Der Knoten zum Gaga scheint bei Gogo endgültig aufgegangen zu sein.

Als er Manila gen Rom verließ, drückte er den sechs Millionen Menschen bei seinem Mega-Abschiedsgottesdienst noch rein, sie sollten gefälligst nicht so viel ficken wie die Karnickel.
Drei Blagen pro Ehepaar wären auch genug und wie man poppt ohne immer gleich einen neuen Braten in die Röhre zu stopfen, wisse die Kirche schon lange.
Der Mann weiß Bescheid.

Das Oberhaupt der Katholiken sagte am Montag auf dem Rückflug von den Philippinen, er stehe im Einklang mit der ablehnenden Haltung der Kirche zur Verhütung. Das bedeute aber nicht, dass Christen „ein Kind nach dem anderen“ bekommen sollten. Gott habe den Menschen die Mittel gegeben, verantwortungsbewusst zu handeln. „Manche glauben - und entschuldigen Sie den Ausdruck -, um gute Katholiken zu sein, müssten sie sich wie die Karnickel vermehren“, so der Papst mit Bezug auf das Verbot von Verhütungsmitteln in der katholischen Kirche. […]

Und weil er so schön in Fahrt war, gab er auch noch ein Lekkerli für Freundin Kuby, indem er als Unfehlbarer die „Gender-Ideologie“ bei der „Hitler-Jugend“ verortete.
Also Mädels; sofort zurück an den Herd und werft Eure akademischen Pläne in den Müll.

[….] Papst Franziskus hat sich gegen ein Aufzwingen der Gender-Theorie durch westliche Geldgeber in Entwicklungsländern gewandt. Wenn finanzielle Hilfe an Bedingungen geknüpft werde, etwa die Lehre der Gender-Theorie in den Schulen, verlören diese Völker ihre Identität, sagte er bei einer Pressekonferenz während seines Rückflugs von den Philippinen nach Rom.
[….] Es gebe eine «ideologische Kolonisation» durch bestimmte Mächte, so der Papst. Sie strebten aus seiner Sicht eine völlige Gleichheit aller Kulturen an. Globalisierung sei zwar notwendig, müsse aber die Freiheit der Völker in all ihren Lebensbereichen beachten. Wörtlich sagte der Heilige Vater: ""Dasselbe haben die Diktaturen im letzten Jahrhundert gemacht. Sie sind mit ihrer Doktrin gekommen, denkt an die Hitlerjugend. Sie haben das Volk kolonisiert." [….]

Die Einschläge kommen näher.
Wird Bergoglio senil?

Gut für uns. Je mehr Unsinn er von sich gibt, desto mehr wird das Fußvolk in die Standesämter getrieben, um die Kirchenaustrittspapiere zu verlangen.

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