Donnerstag, 21. Juli 2016

Deutschland und das Kinderficken

Recep und Donald drehen inzwischen mit Überschallgeschwindigkeit in ihren Hamsterräder des Wahnsinns.
Man kann sich gar nicht mehr adäquat aufregen, da sie zu schnell neue Ungeheuerlichkeiten in die Welt blasen.

Die deutschen Skandale wirken dadurch so deminuiert, daß man sie kaum registriert.

Daher möchte ich heute mal wieder einen fast in Vergessenheit geratenen deutschen Politioten würdigen.
Joachim Gauck, Noch-Bundespräsident, für den hinter den Kulissen eifrig nach einem Nachfolger gesucht wird.

Von den Grünen bis zur CSU verneigen sich alle vor dem selbstherrlichen schlichten Denker und auch 98% der Journalisten loben den egomanen Pfaff.

Nur ganz vereinzelt beweist die schreibende Zunft Rückgrat.

 [….]  Gaucks Abschied ist weniger ein Verlust als eine Chance. [….] Im ZDF erinnerte Gauck sich selbst einmal an die Grenzen seines Amtes: "Ich bin auch keine Ersatzregierung", sagt er: "Wenn es bei der Regierung schiefgeht, kann die Bevölkerung nicht vom Bundespräsidenten erwarten, dass er es dann richtet." Auf die Idee wäre außer ihm auch niemand gekommen.
Eitelkeit ist keine Eigenschaft, die man Leuten vorwerfen sollte, die in der Öffentlichkeit stehen. Schon gar nicht alternden Männern. Gauck aber setzte neue Maßstäbe. Dieser Bundespräsident kann reden - weil er sich selbst so gerne reden hört. Er kann die Leute mitreißen - weil er von sich selbst so hingerissen ist. Und er hat dem Amt wieder Respekt verschafft - weil er bei sich selbst grenzenlosen Respekt genießt.
Die Inhalte kamen dabei kürzer als es den Anschein hat, wenn man jetzt die Nachrufe zu Lebzeiten liest. Der große Redner Gauck war kein großer Denker. Freiheit zum Beispiel, sein Leib- und Magenthema, bedeutet ihm nicht mehr als Abwesenheit von DDR. Und Revolutionen sind nur gut, solange sie in der Vergangenheit liegen. Gauck konnte bis zum Schluss nicht verstehen, dass die Freiheit nicht nur in der Diktatur des Proletariats verkümmert, sondern auch in der Diktatur des Profits. Ihre soziale Dimension - gesellschaftliche Spaltung, Ungleichheit, Armut, prekäre Beschäftigungsverhältnisse - blieb ihm verschlossen. Die Occupy-Bewegung nannte er "unsäglich albern".
[….] Berthold Kohler schrieb in der "FAZ" einmal über Gauck in reaktionärer Deutlichkeit: "Mit dem linkslastigen Gutmenschentum, das im evangelischen Milieu anzutreffen ist, verbindet ihn wenig." Tatsächlich.
Stattdessen holte Pastor Gauck die unangenehmsten Seiten des Protestantismus in die Politik: Rigorismus und Rechthaberei. [….][….]

Für mich ist Gauck der Mann der Versäumnisse, der beim besten Willen nicht in der Lage ist zu abstrahieren. Er kann alles nur durch seinen persönlichen Blickwinkel betrachten. ER fühlte sich als Opfer der Sowjetunion, daher sind alle Russen schlecht.
Daß das Land, welches er repräsentiert 27 Millionen Russen abgeschlachtet hat, ist ihm hingegen keine Erwähnung wert.
Auch der vorherige große deutsche Völkermord, begangen an den Nama und Herero ist Gauck offensichtlich unbekannt.

Für Gauck, den Günstling des SED-Regimes, gibt es nur ein Opfer und das ist er selbst.
Daher machte der Pfarrer auf Kirchentagen auch ungeniert Propaganda für die Organisationen, die Hunderttausende Heimkinder in Deutschland über vier Dekaden gedemütigt, ausgebeutet und misshandelt haben.

Auch für die Opfer der sexuellen Misshandlungen durch katholische Priester empfindet Gauck keine Empathie.

Behinderte Kinder litten unter Gewalt in katholischen Heimen.
Gewalt und sexuelle Übergriffe haben das Leben von Kindern und Jugendlichen in katholischen Behinderten-Einrichtungen in der frühen Bundesrepublik einer Studie zufolge geprägt.
Der Caritasverband veröffentlichte am Mittwoch in Berlin erste Ergebnisse aus einer Studie, wonach 70 Prozent der Befragten körperliche Gewalt erlitten und 60 Prozent psychische Gewalt erfahren haben. Knapp ein Drittel der im Rahmen der Untersuchung Befragten berichteten von sexuellen Übergriffen. […..]

Während in anderen europäischen Ländern wie Holland oder Irland längst staatliche und parlamentarische Kommissionen den sexuellen Missbrauch an Kindern durch die Katholiban aufklärten, lässt Deutschland die Opfer bis heute im Stich. Es überlässt den Tätern die Aufklärung.
Der Bundespräsident schweigt generell zu dem massenhaften Kinderficken seiner christlichen Glaubensbrüder.

[….] Jetzt legte die Bischofskonferenz einen Zwischenbericht vor - eine Metaanalyse von Daten, die in neun Ländern, darunter den USA, Irland und natürlich auch Deutschland erhoben wurden.
Gegenstand der Analyse waren aber nicht etwa kircheninterne, lang verschlossene Informationen, sondern 40 allgemein zugängliche internationale Studien über Missbrauch in der katholischen Kirche sowie 13 weltlichen Institutionen.
Skepsis ist angebracht, denn: In vier von zehn Studien zu kircheninternem Missbrauch wurden Befragungsmethoden eingesetzt, die sozialwissenschaftlich nicht anerkannt sind. Auch die Zahl der strukturierten klinischen Interviews ist verschwindend gering. Psychiatrisch-psychologische Erhebungen wurden in nur zehn Prozent der Untersuchungen durchgeführt.
Schon die Entstehungsgeschichte des kirchlichen Forschungsprojekts ließ Zweifel am Willen zur Aufklärung laut werden. Die Bischofskonferenz hatte den Auftrag zunächst an das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen gegeben, es dem damaligen Leiter Christian Pfeiffer aber dann wieder entzogen.
Pfeiffer kritisierte die Arbeitsweise der Kirchenvertreter, sprach von Kontrolle, Zensur und mutwilliger Aktenvernichtung, um eine Aufklärung zu behindern. [….] Der Sexualstraftäter in der katholischen Kirche ist den Erhebungen zufolge Gemeindepfarrer oder Priester, im Durchschnitt 39 Jahre alt, und auf der Suche nach männlichen Opfern.
Er ist psychisch labil, wenn nicht gestört: 29,6 Prozent der Täter wurde eine emotionale oder sexuelle Unreife bescheinigt, 21,6 Prozent litten an einer Persönlichkeitsstörung. Mehr als 17 Prozent wurden von Psychiatern oder Psychologen als pädophil eingeordnet. [….] Der kirchliche Missbrauchstäter geht mehrheitlich planvoll vor - er macht dem Opfer Geschenke, verspricht Belohnungen (46,1 Prozent) oder droht ihm (35,9 Prozent). Und viel zu oft wendet er Gewalt an (6,5 Prozent).
[….] Der jüngste Täter war demnach gerade mal 15 Jahre alt, der älteste 90. Frauen werden ebenso zu Tätern wie Männer, allerdings in erheblich geringerem Umfang: Sie machen nur 7,2 Prozent der insgesamt 10.009 innerkirchlichen Täter aus. [….] Anders als bei Missbrauchsfällen in Schulen und anderen Institutionen vergehen sich Geistliche in erster Linie an Jungen. Von den erfassten 15.849 Opfern waren 78,6 Prozent Jungen und junge Männer zwischen 0 und 25 Jahren. Das Durchschnittsalter lag bei zwölf Jahren. [….][….]

Es ist Tradition in Deutschland auch Kinderfickereien im Ausland großzügig zu akzeptieren.

Das massenhafte Kinderficken der Deutschstämmigen in der berüchtigten chilenischen „Colonia Dignidad“ und ihrer Nachfolgeorganisation „Villa Baviera“ wurde von der deutschen Botschaft stets akzeptiert und sogar großzügig finanziell gefördert.

[….] Seit einem halben Jahrhundert sind deutsche Statthalter in Santiago immer wieder mit der ehemaligen Horrorsekte Colonia Dignidad alias Villa Baviera im südlichen Gebirge des Landes beschäftigt. Bonner Gesandte sahen jahrzehntelang weg oder beförderten den Terror aus Mord, Folter und Missbrauch sogar noch. Ein früherer deutscher Botschafter ließ sich mit Blasorchester vom Kolonie-Anführer Paul Schäfer empfangen, obwohl Schäfer hinter den Zäunen Hunderte Jungen vergewaltigte und für Chiles Diktator Augusto Pinochet Regimegegner massakrieren ließ. [….] Beim Botschaftsempfang für Bundespräsident Joachim Gauck fanden sich in Schulzes Residenz kürzlich auch Reinhard Zeitner und Hans Schreiber. Geschädigte der Colonia waren entsetzt. Zeitner wurde 2013 wegen Beihilfe zur Kindesentführung zu drei Jahren Haft verurteilt, ausgesetzt zu vier Jahren auf Bewährung. Schreiber ist gegenwärtig Wortführer der Villa Baviera, heute ein bizarrer Freizeitpark. Der Opferanwalt Hernán Fernández klagt gegen ihn und andere wegen der Bildung einer kriminellen Vereinigung. [….]

Vom 11.-14.07.2016 weilte nun Joachim Gauck zum offiziellen Staatsbesuch in Chile.
Am Mittwoch, den 13. Juli, besuchte Bundespräsident Gauck das Museum für Erinnerung und Menschenrechte.
Zum Staatsempfang in der Botschaft trat Gauck den Opfern der Horrorlager Colonia Dignidad und Villa Baviera ordentlich vor das Schienbein, indem er die Täter, die selbst hunderte Kinder missbraucht hatten einlud und freundlich umgarnte.
So kennen wir es von Gaucks Politik in Deutschland. Katzbuckeln vor den Bischöfen und Nichtachtung der Opfer.

[….] Opfer der Colonia Dignidad sind entrüstet. Auf dem Empfang des Bundespräsidenten in Chile waren auch verurteilte Mittäter der Sekte eingeladen.  Die deutsche Botschaft unterstützt immer noch den Nachfolgebetrieb der Colonia, die "Villa Baviera", mit Bundesmitteln.
[….]  Bei den Opfern bleibt nun vom Gauck-Besuch aber vor allem Entrüstung zurück.
[….] Beim Empfang des Bundespräsidenten in der deutschen Botschaft von Santiago [war] auch der wegen Mittäterschaft in Fällen von Kindesmissbrauch und Kindesentführung verurteilte Reinhard Zeitner unter den Gästen.
In einer Erklärung des Bundespräsidialamts hieß es dazu: "Wir haben großen Wert auf eine sorgsame Auswahl der Gäste gelegt - vor allem im Hinblick auf die Geschichte der Colonia Dignidad. [….]." [….] Opferanwalt Winfried Hempel bezeichnet die Erklärung als "bodenlosen Zynismus".
[….] Schreiber [gehört] wie Zeitner, zu den Wortführern der Täterriege, der Relativierer und Vertuscher. Er verteidigt die juristischen Interessen der alten Schergen und ist einer der Leiter des Nachfolgebetriebs der Colonia Dignidad. Auf dem Gelände befindet sich seit Jahren ein Freizeitpark mit deutscher Folklore und Oktoberfest. Er heißt "Villa Baviera" (Bayerisches Dorf) und wird von Nachfahren der einstigen Kinderschänder betrieben. [….]

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