Freitag, 19. Mai 2017

Ausländer rein!

Gestern Abend ging ein befreundeter Berliner Genosse auf dem Rückweg von einer Diskussionsveranstaltung zum Thema „Hatespeech“ in der SPD-Bundestagsfraktion durch den Tiergarten, weil es noch 27°C warm war.
Bevor er den Park überhaupt erreichte, wurde er schon von den ersten gegen Geld paarungswilligen minderjährigen Flüchtlingen angesprochen.

Wir müssen also nicht mit falscher Überheblichkeit auf die katastrophalen Zustände in Athen blicken; auch im reichen Deutschland befinden sich viele jugendliche Heimatvertriebene in so dramatischer Not, daß ihnen nur noch Prostitution bleibt, um zu überleben.

[…..] Junge Flüchtlinge prostituieren sich im Tiergarten
Immer mehr junge Flüchtlinge in Berlin verdienen sich Geld, indem sie Sex mit älteren Männern haben. Im Tiergarten soll sich laut Menschenrechtsorganisationen eine regelrechte Szene entwickelt haben - auch mit Minderjährigen. [….]

Kinderprostitution in Deutschland ist nicht so selten.
Tausende durchleben rund um die Uhr diesen Alptraum quasi in Sichtweite des Kanzleramtes.
Offenbar ist man in der GroKo und ihrem zu 100% aus Christen bestehenden Kabinett nicht gewillt oder nicht fähig diesen Verzweifelten zu helfen.

[….] Mehr als 8000 minderjährige Flüchtlinge sind in Deutschland vermisst gemeldet. Die Behörden wissen nichts über den Verbleib der Jugendlichen. Einige sind in eine Parallelwelt der Prostitution und Drogen abgerutscht. Wo sind die anderen?
Wir folgen Nima durch das Dickicht in den Park. Er ist Stricher im Berliner Tiergarten und zeigt uns, wo sich hier Jugendliche verkaufen - Bulgaren, Afghanen, Iraner. [….]


Diese Kinder haben die falsche Hautfarbe und verfügen weder über finanzielle Mittel, noch über eine Lobby. Sie werden von Merkel und Co ignoriert.
Lieber sollen sie in die Illegalität gezwungen für ein paar Euro Sex mit alten Männern haben, als daß man ihnen die Hand reicht.
Wir sind nicht barmherzig, wir bringen kein Mitgefühl auf.
Eins der reichsten Länder der Welt mit 82 Millionen Einwohnern und enormen Milliardenüberschüssen bringt es nicht fertig bei ein paar Tausend Minderjährigen die Augen zuzudrücken.
Wir geben ihnen keinen sicheren Aufenthaltstitel, verweigern ihnen die Wiedervereinigung mit ihren Familien, geben ihnen kein Obdach, keine Nahrung, keine Fürsorge.
Politiker aller Bundestagsparteien wägen eiskalt ab:
Hülfe man den armen geplagten Seelen im Tiergarten, würde das möglicherweise als Einladung missverstanden werden und auf jeden Fall Stimmeneinbußen bei den nächsten Wahlen bedeuten.
Härte hat Konjunktur, der deutsche Urnenpöbel belohnt die herz- und gewissenlosen Politiker.

Die Integration minderjähriger Flüchtlinge wird von der Bundesregierung sogar ausdrücklich behindert.


Wir helfen nicht nur nicht, sondern treten nach.

[….] Bundestag beschließt Verschärfung des Asylrechts
Abschiebehaft, Fußfessel und Handy-Durchsuchung: Die Regeln für Abschiebungen und den Umgang mit Asylbewerbern werden erneut verschärft. Opposition und Sozialverbände kritisieren die Maßnahmen heftig.
Abgelehnte Asylbewerber sollen künftig schneller und konsequenter aus Deutschland abgeschoben werden. Der Bundestag verabschiedete dazu ein Gesetzespaket "zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht".
Innenminister Thomas de Maizière (CDU) verteidigte die erneuten Verschärfungen. Menschenrechtsorganisationen, Sozialverbände und die Opposition rügten diese dagegen heftig und sprachen von einem Angriff auf die Grundrechte von Schutzsuchenden. […..]

Deutschland handelt nicht, hilft nicht.
Im Gegenteil; die EU zwingt den bettelarmen Griechen erneut ein brutales Sparpaket auf.

[….] Elend in Athen. Flüchtlingskinder prostituieren sich auf der Straße.
In den Gebäuden des alten Flughafen „Elliniko" im Süden Athens finden mittlerweile zwischen 3.000 und 6.000 Flüchtlinge und Migranten Unterschlupf. Wie viele weiß offenbar niemand genau. Ihre Kinder sollen dort auf den Straßenstrich gehen.
 „Wir erhalten immer häufiger Beschwerden und Hinweise drauf, dass sich am ehemaligen Flughafen „Ellinikon" minderjährige Flüchtlingskinder prostituieren“, so [Bürgermeister] Kondylis. Die Zustände in dem Camp, in dem in der Mehrheit Afghanen leben, scheinen hochproblematisch.  In einem Brief an die Ministerien für Verteidigung, Immigration und Inneres beschreibt der Leiter des Camps die Situation als „völlig außer Kontrolle und hochgefährlich“. [….]

Hilferufe aus Griechenland gibt es lange.


Es ist aber insbesondere auch Deutschland, welches die Situation in Athen weiter verschlimmert, weil Berlin seine Zusagen nicht erfüllt.

[…..] Trotz der vollkommen unzulänglichen Umverteilung von Flüchtlingen aus Griechenland in wohlhabendere EU-Staaten reduziert Berlin seine Übernahmen weiter […..] Der aktuelle Stand bei der Umverteilung von Flüchtlingen aus Griechenland und Italien in andere EU-Staaten ist nach wie vor desaströs. Hatte die EU zunächst zugesagt, rund 160.000 Flüchtlingen die Übersiedlung zu ermöglichen, so wurden bislang nur 98.255 Menschen einem Aufnahmeland zugeteilt - theoretisch. Sichere Zusagen von EU-Mitgliedstaaten liegen nur für 28.713 Flüchtlinge vor. Tatsächlich aufgenommen wurden - Stand: 12. Mai - exakt 18.418 Personen. Deutschland, das laut EU-Schlüssel 27.536 Flüchtlinge aus Griechenland und Italien willkommen heißen soll, hat bislang lediglich 4.478 ins Land geholt; um bis September dieses Jahres die vorgesehene Zahl zu erreichen, müssten in den kommenden Monaten mehr als 23.000 Flüchtlinge übernommen werden. […..]  Von den rund 16.000 Flüchtlingen im Norden Griechenlands hätten über 8.000 ein Recht auf Familienzusammenführung, ein großer Teil von ihnen in die Bundesrepublik; bei vielen nehme jetzt die Furcht dramatisch zu, "über Jahre hin getrennt von ihrer Familie und nur notdürftig versorgt in Griechenland leben zu müssen".
[…..] Erst vor kurzem hat Amnesty International in einer "Urgent Action" darauf aufmerksam gemacht, dass zum Beispiel in drei Lagern im Athener Stadtteil Ellinikó mehr als tausend meist afghanische Flüchtlinge, unter ihnen viele Kinder, seit mehr als einem Jahr "unter fürchterlichen Bedingungen" leben müssen - in Zelten, in denen sie "in miserablen hygienischen und sanitären Verhältnissen mit unzulänglichen Toiletten und Duschen und begrenzter Privatsphäre" dahinvegetieren, geplagt von Kakerlaken und Ratten.[3] Helfer berichteten "von schweren psychischen Problemen wie etwa Depressionen, Ängsten und Suizidversuchen", konstatiert Amnesty International: […..]  Die EU hat nun in einer rechtlich nicht bindenden Stellungnahme vom 8. Dezember 2016 empfohlen, die stark kritisierten Dublin III-Abschiebungen wieder aufzunehmen. Das Bundesinnenministerium hat der Empfehlung am 15. März umgehend Rechnung getragen und Dublin III für Griechenland auf nationaler Ebene wieder in Kraft gesetzt. [….]

CDU und CSU sind demoskopisch im Moment erstaunlich erfolgreich.
Die wenigen anderslautenden Stimmen – SPD-MP Albig stoppte die Abschiebungen nach Afghanistan – werden vom Wähler abgestraft.
Das AfD-Gift wirkt schon. Eine Partei, die sich klar für die Aufnahme von Jugendlichen in höchster Not ausspricht, gibt es gar nicht mehr.