Mittwoch, 3. Mai 2017

Welches Kraut raucht Breit-Keßler? – Teil III

Wie viele Kolumnen schreibt Bischöfin Susanne Breit-Keßler wohl im Monat?
Eine für den Gong und noch eine für Chrismon?

Der Regionalbischöfin des evangelischen Kirchenkreises München-Oberbayern sind offenbar längst die Ideen ausgegangen und wenn sie nicht auf die 14.000 katholischen Heiligen und Märtyrer zurückgreifen will, bleibt ihr als Aufhänger nur noch einen der Tausend Gedenk-Tage aufzupicken.

Den Niedergang der evangelischen Theologie Illustriert Käßmann mit ihrer BILD-Kolumne mustergültig. Ein paar Zeilen in Deutschlands unseriösester Großbuchstaben-Zeitung, scheinen genau das zu sein, wofür ein EKD-Funktionärs-Intellekt taugt.

(…..) Frappierend ist insbesondere die Unfähigkeit dieser Kategorie der Plapper-Bischöfinnen über ihren eigenen Tellerrand hinauszublicken.

Genau wie Kollegin Käßmann, nimmt auch Breit-Keßler stets sich selbst und ihr eigenes Leben zum Maßstab.
In ihren Texten erzählt sie aus ihrer Familie, ihrem Alltag, beschreibt was ihr gefällt und überträgt das dann flugs auf alle anderen.

Die ganze bischöfliche Theologie ließe sich auf den Kernsatz: „Seid alle so wie ich, dann wird alles gut!“ reduzieren.

Auch in der heutigen Kolumne geht das so. (….)

Man haue mal eben seine eigenen Spontangedanken zu einem Topos heraus, ohne von irgendeiner Spur Hintergrundwissen belastet zu sein und google dazu ein passendes Jesus-Zitat. Oder Luther. Höchstwahrscheinlich gibt es dazu inzwischen auch eine Ebb, damit man nicht allzu lange recherchieren muß.

Ich (Käßmann-Breit-Keßler-Schneider-Bedford-Strohm) finde Rosen hübsch und das sagt Jesus ja auch! (……)

In der aktuellen GONG-Kolumne übertrifft sich Breit-Keßler bezüglich der Sinnlosigkeit selbst.
Erst fällt ihr kein Thema ein, dann pickt sie einen zufälligen Gedenktag aus dem Kalender, findet dazu aber noch nicht mal eine Bibelstelle und breitet sich dann darüber aus wie Jesus ein Nicht-Thema, zu dem er auch nie etwas sagte, vielleicht gesehen hätte.
Sagenhaft!

Das ist wirklich so wie mit der sprichwörtlichen widerlichen toten Qualle am Strand, mit mir und Bischöfin Breit-Keßler.
Man weiß ja, das Vieh sieht ekelhaft aus, aber man schafft es nicht sich zurückzuhalten und geht doch hin, um mit einem Stock im Kadaver zu stochern.

Nun hatte ich schon extra wegen ihr mein GONG-Abo gekündigt, aber kann immer noch nicht so recht von ihr lassen, schiele nach ihren neusten frommen Phrasen und hoffe, daß mir dabei nicht allzu viele Hirnzellen absterben.
(……)

Während die BILD-Kolumnen der Kollegin Käßmann immerhin zwei Dinge transportieren – nämlich die höchst naive Privatansicht der Autorin und den Beweis für ihre intellektuelle Niveaulosigkeit, präsentiert sich Breit-Keßler in GONG und Chrismon klinisch inhaltsfrei.
Sie liefert Sätze ohne Relevanz, Worte ohne Bedeutung und Texte ohne Message.

Was folgt aber aus dieser Selbst-Diminuierung der protestantischen Kirchenfürstinnen?

Die Konsequenzen sind die zu Erwartenden. Die Gläubigen laufen zu Hundertausenden schreiend davon und außerdem will niemand mehr für den Verein arbeiten, der solche Führer hervorbringt.

[….]  Die Kirchen in Norddeutschland stehen vor einer Pensionierungswelle. Im katholischen Erzbistum geht bis zum Jahr 2030 gut ein Drittel der Priester in den Ruhestand – und geeigneter Nachwuchs ist schwer zu finden. In der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Norddeutschlands sind es fast 40 Prozent der Pastorinnen und Pastoren, die ihren Dienst in den nächsten acht Jahren altersbedingt quittieren.
[….] Wie die Leiterin der Bildungs­abteilung im EKD-Kirchenamt, Birgit Sendler-Koschel, sagt, werden deshalb in den kommenden zehn Jahren "bundesweit Tausende neue Pfarrerinnen und Pfarrer benötigt".
[….]  "Die Nordkirche sucht fitten Nachwuchs", sagt Nachwuchsförderin Christiane de Vos. [….]