Montag, 21. August 2017

Familientradition

Insbesondere bei Carnivoren ist Sex eine gute Sache, wenn man sich vermehren will, da sich die Chromosomen dabei einmal aufspalten und neu kombiniert werden.
Das ist immer eine Chance sich zum Besseren zu verändern.
Genetische Neukombination ist insbesondere wichtig, wenn man zu wenige Individuen in einer Fortpflanzungsgruppe zur Verfügung stehen.
Mischlingshunde sind meist klüger und langlebiger als die „Reinrassigen“. Umso dämlicher, daß White Supremacisten und sonstige Elitisten so sehr auf „ethnische Reinheit“ fixiert sind.
Reinrassigkeit bedeutet nämlich nicht nur moralische Verblödung, sondern auch konkrete physische und geistige Minderentwicklung.
Man sieht das bei inzestuösen Mormonen. Das vermehrte Auftreten von Debilität im Hochadel ist auch eine direkte Folge des Blaublut-Irrglaubens, der nichts anderes als eine gefährliche genetische Verarmung darstellt.

Im diametralen Gegensatz zu unserem konnotativen Sprachgebrauch ist Vermischung gut.
Sir Peter Alexander Baron von Ustinov sagte gern über sich selbst: „Ich bin ethnisch sehr schmutzig und sehr stolz darauf.“
Er hatte eine äthiopische Großmutter und darüber hinaus russische, französische, deutsche, schweizerische, italienische Wurzeln, die mutmaßlich in ihrem Zusammenwirken für sein enormes Talent und seinen Scharfsinn verantwortlich waren.

Hätte Donald Trump nicht ab und zu eine osteuropäische Katalogbraut eingekreuzt, könnten sich seine Kinder vermutlich nicht mal allein die Schuhe zubinden.

Aber selbst mit der chromosomalen Auffrischung war bei den Donald-Trump-Genen nicht mehr viel zu machen.
Auch seine Kinder sind alle von ihrer gottgegebenen genetischen Überlegenheit überzeugt, so daß sie wie ihr Vater gar keine Bildung oder Qualifikation brauchen. Sie lesen alle nicht, verwenden primitive Sprache, machen sich immer wieder lächerlich.
Einzig der Dunning-Kruger-Effekt bewahrt die Trumps davor immer mit hochrotem Kopf verschämt ob ihrer eigenen Doofheit in der Ecke zu stehen.

[….] While appearing on Fox News on Sunday, Eric Trump described the head of the Democratic Party as a “nut job.”
Host Maria Bartiromo started her interview with President Donald Trump’s son by claiming that Trump “has not gotten enough credit” for what he has accomplished since becoming president.
“He’s been in office 150-something days, and I think he has accomplished more than any president arguably in history has over that same period of time,” Eric Trump insisted.
Although the younger Trump predicted that the president will have success in health care and tax reform, he blamed Democrats “for the divide that we have.”
 “There’s not one Democrat that can come forward and say, ‘Hey, Obamacare is broken.’ Premiums have gone up double, triple, quadruple. Every doctor has opted out of it,” Trump continued. “All the major insurance companies, they want nothing to do with it. They have effectively turned their back on Obamacare. It’s a defunct system. It’s broken. It’s bankrupt.” [….]

Die Doofheit und charakterliche Desintegrität zieht sich bei den Trumps schon durch Generationen.

Opa Friedrich Trump (*1869 in Kallstadt; †1918 in New York) hätte als junger Mann im Weingut der hochverschuldeten Eltern mitarbeiten sollen, war aber für körperliche Arbeit so ungeeignet, daß Mami ihn ins Nachbardorf schickte, um Frisör zu werden.
1885 folgte er seiner Schwester nach New York, zog in ihre Wohnung und arbeitete tatsächlich als Frisör.
Nach diversen geschäftlichen Misserfolgen eröffnete Trump schließlich am kanadischen Lake Bennett einen Puff und wurde wohlhabend. Drei Jahre später kehrte er nach Bayern zurück, heiratete ein Huhn aus seinem Dorf und beantragte die zwischenzeitlich verlorene deutsche Staatsbürgerschaft neu.
Inzwischen war Bayern aber im Deutschen Reich aufgegangen und Kaiser Wilhelm schätzte Wehrdienstverweigerer gar nicht. Auch so eine Familientradition. Alle folgenden Trumps drückten sich ebenfalls um den Militärdienst.
Trump wurde ausgewiesen und konnte auch mit Geld und guten Worten keine Wiedereindeutschung erreichen.

[….] Writing to Luitpold, prince regent of Bavaria, he begged for mercy.
He said: "In this urgent situation I have no other recourse than to turn to our adored, noble, wise, and just sovereign lord, our exalted ruler His Royal Highness, highest of all, who has already dried so many tears, who has ruled so beneficially and justly and wisely and softly and is warmly and deeply loved, with the most humble request that the highest of all will himself in mercy deign to allow the applicant to stay in the most gracious Kingdom of Bavaria." [….]

Es half nichts; im Jahr 1907 erklärte ihn Bayern zur “unerwünschten Person”.
Trump mußte fortan in den USA leben und kaufte sich ein Haus in Queens.
Mit nur 49 Jahren fiel Friedrich Trump tot um und hinterließ seiner Frau Elisabeth  insgesamt 30.000 Dollar.
Der älteste Sohn „Fred“ Frederick Christ Trump (*1905; †1999 in Queens) wurde 13-Jährig zum Mitglied von „Elizabeth Trump & Son“ und begann englisch zu lernen; vorher sprachen die Trumps nur deutsch.
Fred wurde mit seinen Immobiliengeschäften sehr reich und engagierte sich mutmaßlich schon vor 90 Jahren beim Ku KLux Klan.

[….] Versions of this story emerged last September when Boing Boing dug up an old New York Times article from May of 1927 that listed a Fred Trump among those arrested at a Klan rally in Jamaica, Queens, when "1,000 Klansmen and 100 policemen staged a free-for-all," in the streets. Donald Trump's father would have been 21 in 1927 and had spent most of his life in Queens.
As Boing Boing pointed out, the Times account simply names Fred Trump as one of the seven individuals arrested at the rally, and it states that he was released without charges, leaving room for the possibility that he "may have been an innocent bystander, falsely named, or otherwise the victim of mistaken identity during or following a chaotic event." […]

Sein viertältestes Kind Donald wurde sein Erbe.

Sein Rassismus ist genauso wohldokumentiert wie seine Doofheit.

[….] 1973 wur­de Do­nald Trump ver­klagt, weil er sei­ne 14 000 Apart­ments in New York lie­ber an Wei­ße als an Schwar­ze ver­mie­te­te. Es war do­ku­men­tiert und be­wie­sen: Be­wer­bun­gen wur­den mit ei­nem „C“ für „co­lo­red“ ge­kenn­zeich­net und aus­sor­tiert; Schwar­ze wur­den ab­ge­wie­sen, Mi­nu­ten spä­ter be­ka­men Wei­ße die Woh­nung. In den Acht­zi­ger­jah­ren hielt der Ka­si­no­be­trei­ber Do­nald Trump schwar­ze An­ge­stell­te für fau­ler als wei­ße; die Schwar­zen wür­den ihn be­klau­en, fürch­te­te er. Im April 1989 wur­de die wei­ße In­vest­ment­ban­ke­rin Tri­sha Mei­li im Cen­tral Park ver­ge­wal­tigt und ins Koma ge­schla­gen, vier Schwar­ze und ein La­ti­no wur­den ver­haf­tet. Trump kauf­te ganz­sei­ti­ge An­zei­gen: „Bring back the de­ath pe­nal­ty!“ Die un­schul­dig Ver­ur­teil­ten ka­men ins Ge­fäng­nis und vie­le Jah­re spä­ter frei.

Im No­vem­ber 2016 wähl­ten die USA die­sen Trump zu ih­rem Prä­si­den­ten, je­nen Mann, der Ba­rack Oba­ma als im Aus­land ge­bo­re­nen Mus­lim de­nun­ziert hat­te und des­sen Slo­gan „Make Ame­ri­ca Gre­at Again“ lau­tet. Die­ses „gre­at again“ be­deu­tet in den so­zi­al­dar­wi­nis­ti­schen USA: Ein­hei­mi­sche herr­schen wie­der über Mi­gran­ten, He­te­ro­se­xu­el­le über Ho­mo­se­xu­el­le; Weiß herrscht wie­der über Schwarz, Mann über Frau. Man kann Trumps Slo­gan nicht an­ders deu­ten: Sei­ne Re­den, De­kre­te und Per­so­nal­ent­schei­dun­gen zei­gen, wer er ist. [….]

Make Racism Great Again.
Immerhin, dieses Wahlkampfziel scheint Trump zu erreichen.

Jakes Freundin Katrina Pierson zeigt wie sich die USA 2017 für Trump-Fans darstellen.

[….] Katrina Pierson implodes on Fox: Slavery is an example of how ‘special and wonderful this country is’
Pro-Trump surrogate Katrina Pierson, whose historical illiteracy made her infamous during the 2016 presidential campaign, appeared on Fox & Friends Monday morning to talk about the history of the Civil War and the Confederacy.
Via Media Matters, Pierson made the case that Confederate statues shouldn’t be removed because they represent a vital part of America’s history — but she then took this argument a step further by saying that they represent a “good” part of U.S. history.
“It absolutely deserves a place, because bad history is still good history for this country,” Pierson said.
At this point, Fox & Friends guest Wendy Osefo interjected and asked Pierson if she really meant that a war to defend slavery was a positive highlight from America’s past.
“Slavery is good history?” Osefo asked.
“Considering where we are today… absolutely,” Pierson responded. “Think about this for a second. Where would we be today if not for that Civil War?” [….]

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