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Dienstag, 6. Oktober 2026

Es wird knallen.

Es wird so knallen. Die MerzSöder-CDUCSU rutscht auf SPD-Niveau ab, die Nazis sind bald doppelt so stark.   



Aber die Konservativen prügeln auf die zweifellos demokratische Elif Eralp ein, während sie achselzuckend den Nazi-Durchmarsch in höchste Sachsen-Anhaltinische Staatsämter hinnehmen. Es ist das Rezept für das finale Desaster. 

Während ich zu Anfang der Merz-Kanzlerschaftskrise noch befürchtete, es liefe auf irgendeine Form der Zusammenarbeit zwischen AfD und Union hinaus – Tolerierung, Kooperation, Koalition – indem die Schwarzen, die Braunen wohlwollend an der Macht knabbern lassen, scheinen wir nun einen Schritt weiter zu sein. Einen Schritt weiter im Abgrund.

Wir erinnern uns an den konservativen Zentrumspolitiker und Merz-Opa Josef Paul Sauvigny, der 20 Jahre Briloner Bürgermeister war, 1937 das Zentrum verließ, dafür in SA und NSDAP eintrat.

Die Unionspolitik macht die Nazis so stark, daß sie womöglich den Kooperationsschritt überspringt und direkt dazu übergeht, allein zu regieren. Es wird das Ende der Demokratie, der RRG-Parteien und der CDU sein. 

Offenbar sind weite Teile der CDU von einem drastischen Todeswunsch befallen und schaufeln wie besessen an ihren eigenen Gräbern.

Ganz vorn dabei Katherina Reiche, die unbedingt nicht nur ihre Partei beerdigen möchte, sondern geradezu manisch auch die deutsche Demokratie und Wirtschaft zu ruinieren trachtet.

[….] Die Linke wirft der CDU-Wirtschaftsministerin Katherina Reiche vor, das Neutralitätsgebot verletzt zu haben. Deshalb versucht die Partei mit einem Eilantrag vor dem Bundesverfassungsgericht zu erzwingen, dass Reiche ein Video löscht, in dem sie die Linke als Gefahr für die deutsche Wirtschaft und als antisemitisch bezeichnet.  Es geht dabei um ein Video, das Reiche auf dem Insta-Account des Bundeswirtschaftsministeriums postete. Es zeigt sie am 23. September auf dem „Wirtschaftsgipfel für Familienunternehmen“, veranstaltet vom Medienunternehmen ThePioneer. In dem Video warnt Reiche, es sei gefährlich für die Hauptstadt und den Investitionsstandort Deutschland, dass eine Partei über Enteignung spreche und in ihr Programm schreibe. Außerdem sei es eine Partei, „die Antisemitismus offen lebt, die den Juden in dieser Stadt Angst macht, jüdisches Leben bekämpft, die die organisierte Kriminalität fröhlich auf Wahlpartys begrüßt“.

Als erste Reaktion hatte die Linke letzte Woche einen Brief an Reiche geschrieben und sie aufgefordert, das Video bis zum Sonntag zu entfernen. Bisher ist es aber weiter online. Deshalb nun der Eilantrag beim Bundesverfassungsgericht. [….] Die Klage gegen Reiche ist nur die jüngste einer ganzen Reihe, die die Linke aktuell am Laufen hat. Nach ihrem Wahlsieg in Berlin geht die Linke mit anwaltlichen Schreiben auch gegen andere Politiker vor. Zum Beispiel gegen CSU-Innenminister Alexander Dobrindt und einen Post von Sachsens Innenminister Armin Schuster, die beide ebenfalls die Linke oder Linken-Politikerinnen als antisemitisch bezeichnet hatten. Schuster löschte daraufhin einen entsprechenden Post in den sozialen Medien.  [….]

(Jana Laborenz, 05.10.2026)

[….] Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther hat in einem Brief an Bundeskanzler Friedrich Merz Änderungen der geplanten Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) gefordert. Damit stellt sich Günther gegen den vom Kabinett bereits Ende Juli beschlossenen Entwurf des Bundeswirtschaftsministeriums von Katherina Reiche (alle CDU).

Die geplante Reform des EEG und das sogenannte Netzpaket hätten »das Potenzial, der Bundesrepublik Deutschland und meinem Bundesland zu schaden«, heißt es in Günthers Brief an Merz, der auf vergangenen Freitag datiert ist und der ZEIT vorliegt. Günther schließt sich darin der Kritik an dem Gesetzentwurf an, die sich vor allem auf das Ende bestimmter Förderungen und die Einschränkung des Baus neuer Windkraftanlagen in bestimmten Gebieten bezieht. [….] »Zum EEG muss ich feststellen, dass die Ausschreibungsvolumina für Wind an Land deutlich zu gering sind. Nicht mal die bereits genehmigten Windprojekte können damit realisiert werden«, schreibt Günther in dem Brief. Netzbetreiber würden ihre Netze »bereits auf die erwartete Leistung hin« planen; der Bund sei dafür verantwortlich, »dass diese Flächen auch mit Projekten belegt werden können«. Dafür müssten die Ausschreibungen »signifikant heraufgesetzt werden«, fordert Günther.

»Auch über die Absichten zur Dach-PV bin ich hochgradig irritiert«, heißt es in dem Schreiben weiter. Damit dürften die im EEG-Entwurf festgehaltenen Pläne gemeint sein, Strom aus neuen Solaranlagen auf Privatdächern nicht mehr garantiert zu vergüten. Betreiber neuer kleinerer Solaranlagen, die Strom ins Netz einspeisen wollen, müssen diesen künftig selbst vermarkten. [….]

(Die Zeit, 05.10.2026)

[…] Integration in Unternehmen: Reiche-Ministerium droht erfolgreichem Flüchtlingsprojekt mit Geldstopp[….] Das Landhotel Hermannshöhe liegt an der Bundesstraße 474, im tiefsten Münsterland zwischen Legden und Holtwick. Weiden, Äcker und kleine Wäldchen umgeben den 120-Betten-Betrieb, am Horizont drehen sich Windräder. Münster, die nächste Großstadt, ist eine knappe Autostunde entfernt. Es ist nicht unbedingt ein Ort, an dem man viele Arbeitskräfte aus Indonesien vermuten würde.

Doch das Landhotel hat nach eigenen Angaben in den vergangenen acht Jahren 40 Frauen und Männer aus dem südostasiatischen Inselstaat zu Hotelfachfrauen und Köchen ausgebildet, neun davon arbeiten noch heute dort. Ohne sie würde es das Hotel, das seit 1884 besteht, womöglich gar nicht mehr geben. »Wir könnten unseren Betrieb nicht mehr aufrechterhalten«, sagt Betriebsleiter Andreas Beckhaus. »Es gibt nur noch wenige Deutsche, die eine Ausbildung in der Gastronomie machen möchten.«

Umso irritierter war Beckhaus, als er von einem Kürzungsvorhaben des Bundeswirtschaftsministeriums erfuhr: Das von CDU-Politikerin Katherina Reiche geführte Haus will offenbar die Mittel für das »Netzwerk Unternehmen integrieren Flüchtlinge« streichen. [….] »Es ist unverständlich, dass gerade in diesem Bereich gekürzt werden soll.« [….] Das »Netzwerk Unternehmen integrieren Flüchtlinge«, kurz NUIF, wurde 2016 von der Deutschen Industrie- und Handelskammer als Reaktion auf die Migrationswelle des Vorjahres gegründet. Bundesweit engagieren sich rund 5100 Unternehmen. Der Verbund dient als zentrale Austauschplattform für Unternehmen, die Zugewanderte ausbilden und beschäftigen. [….]  »Ich bin fassungslos, dass dieses Netzwerk eingestampft werden soll«, sagt Ulla Kampers, Personalchefin bei der Firma Nordluft Wärme- und Lüftungstechnik in Lohne, Niedersachsen. Die Firma gehört zu den Gründern des Netzwerks, Kampers ist eine der Regionalbotschafterinnen.  Als Unternehmen brauche man das NUIF als verlässlichen Ansprechpartner, es helfe schnell und unbürokratisch. Kampers sagte dem SPIEGEL, sie habe »die Befürchtung, dass dann die Unternehmen nicht mehr bereit sind, Migranten einzustellen, da keiner genau weiß, wie das Prozedere abläuft«.

Ähnlich äußert sich Kai Holzmüller, Personalleiter der ESF Elbe-Stahlwerke Feralpi in Sachsen. »Die Einstellung des Netzwerks wäre ein schwerer Fehler, es wäre das falsche Signal zum falschen Zeitpunkt«, sagt Holzmüller. »Das Netzwerk leistet wertvolle Arbeit für die Integration Zugewanderter und den Zusammenhalt der Gesellschaft. Davon brauchen wir mehr, nicht weniger.« Das gelte auch »besonders im Hinblick auf die demografische Situation unserer Gesellschaft, die sich besonders in unserer sächsischen Region darstellt«.[….]

(SPON, 05.10.2026)

[….] Es soll einen strengen Mietendeckel geben – für Windräder. Die Idee dazu stammt von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche. Das ist eine rigide, mit hohen Bußgeldern belegte Begrenzung der Pachtpreise für Flächen, auf denen Windanlagen Strom erzeugen. Für Wohnungen aber lehnen die Christdemokrat:innen so etwas kategorisch ab. Weil eine Preisbremse angeblich dafür sorgen würde, dass kaum noch jemand in Bau oder Sanierung von Gebäuden investiere. Wohnraum würde so knapper und nicht erschwinglicher.  Das stimmt zwar nicht, aber anscheinend glauben Unionsleute das tatsächlich. Das zeigt, was Reiche und ihre Parteifreund:innen mit dem Pachtdeckel für Windräder erreichen wollen, der in der Novellierung des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes vorgesehen ist: den weiteren Ausbau von Wind- und großen Solaranlagen bremsen, Betreiber:innen verunsichern, Investor:innen abschrecken. [….] Reiche lehnt Markteingriffe für gewöhnlich kategorisch ab, Preisdeckel hält sie für Teufelszeug. Dass die Hüterin der reinen Marktlehre ausgerechnet bei der Windenergie eine Ausnahme machen will, ist bezeichnend. Sie steht mit der Energiewende, wie sie von der Ampel eingeleitet wurde, auf Kriegsfuß. Ihre Gesetzesentwürfe strotzen nur so vor Regelungen, die den Erneuerbaren schaden. [….]

(Anja Krüger, 04.10.2026)

[….] EU-Verfahren gegen Deutschland eingeleitet: Die Gas-Richtlinie muss kommen[….] Schon vor einem halben Jahr hatte Wirtschaftsministerin Katherina Reiche einen Gesetzentwurf zur Umsetzung der Gasrichtlinie durchs Kabinett gebracht. Seitdem scheint das Gesetz verschwunden zu sein.

Die Europäische Union hat in dieser Woche ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland und andere Mitgliedstaaten eröffnet und fordert die Länder auf, die neuen Vorschriften für den Gas- und Wasserstoffmarkt umzusetzen. "Die Mitgliedstaaten mussten die Umsetzung der Richtlinie in nationales Recht bis spätestens zum 5. August 2026 mitteilen. [….]  Passiert dies nicht, kann die EU vor dem Europäischen Gerichtshof gegen die Mitgliedstaaten klagen. Im schlimmsten Fall drohen dann Zwangsgelder an Brüssel. [….] Das Umweltinstitut München kritisiert die Bundesregierung für ihr fehlendes Engagement in diesem Bereich. Till Irmisch, Referent für Energie und Klima beim Umweltverband, sagt: "Dass die Bundesregierung es inmitten der zweiten fossilen Energiekrise innerhalb weniger Jahre nicht geschafft hat, klare Regeln für den Gasausstieg festzulegen, ist ein Armutszeugnis, das Verbraucher:innen und Industrie teuer zu stehen kommen könnte." [….]

(Amy Walker, 02.10.2026)

[….] Es wird schon wieder an der Förderung für nachhaltige Energie gesägt. Dieses Mal fordern CDU und CSU in Verhandlungen mit der SPD das Ende des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) schon ab 2045. Und das, obwohl CDU-Wirtschaftsministerin Katherina Reiche bereits scharfe Einschnitte bei der Förderung von Solar- und Windanlagen angekündigt hatte.

Die aus den Verhandlungen durchgesickerten Forderungen widersprechen dabei nicht nur dem eigenen Parteichef Friedrich Merz, der am Dienstag bei seiner Rede zur 25-Jahr-Feier des Rats für Nachhaltige Entwicklung großspurig die Bedeutung von Umwelttechnologien für die deutschen Wachstums- und Nachhaltigkeitsziele betonte. Sie zeugen auch von einer dramatischen Verantwortungslosigkeit angesichts wachsender Umweltrisiken.

Europa hat in diesem Jahr einen beispiellosen Hitzesommer erlebt. Untersuchungen gehen von Zehntausenden Toten infolge der Extremtemperaturen aus. Ernteausfälle und Engpässe bei der Wasserversorgung unterstreichen die Dramatik der Situation. [….] In diesen Zeiten zeugen die Forderungen der Union von einer gefährlichen Blindheit politischer Entscheidungsträger gegenüber den Gefahren des Klimawandels. [….]

(Nils Thomas Hinsberger, 01.10.2026)

[….] Eine Lehre aus dem Fachbuch für politische Kommunikation lautet: Denk dir einen möglichst komplizierten Fachbegriff aus, wenn du willst, dass die Leute nicht verstehen, worum es geht. Schließlich wird im politischen Raum nur über das gesprochen, was dem Wahlvolk diskussionswürdig erscheint. Darin ist Katherina Reiche (CDU) Meisterin: Sie erfand den Begriff „Redispatch-Vorbehalt“. Den hat die Bundeswirtschaftsministerin in ihren ersten Entwurf zum neuen Netzgesetz geschrieben.

Das ist schlau, denn bevor man diese Politik kommentieren kann, muss man sie erst erklären: Weil die Bundesrepublik in vier Jahren 80 Prozent ihres Stromes aus Erneuerbaren produzieren will, haben Windräder, Solaranlagen, Biomassekraftwerke einen Vorrang beim Einspeisen. Ihr Strom darf immer zuerst ins Netz, die Netzwirtschaft nennt diese Abfertigung „Dispatch“. Weil es aber immer häufiger passiert, dass Sonne, Wind und Co mehr Strom produzieren, als das Netz aufnehmen kann, müssen mancherorts Kraftwerke abgeschaltet werden – die Netzbetreiber ordnen Redispatch an.

Betreiber von Solarparks und Windrädern können nichts für diesen Stillstand. Denn nicht sie, sondern die Besitzer der Netze tragen Schuld daran, dass sie nicht liefern können. Deshalb erhalten die Betreiber eine Entschädigung für jenen Strom, den sie nicht liefern konnten. Unter dem Stichwort „Redispatch“ sieht Katherina Reiches Gesetzentwurf vor, diese Entschädigung ganz oder teilweise zu streichen. Grundlage jeder Investition ist die Kalkulation der Refinanzierung. Wer nicht weiß, wie oft sein Windrad entschädigungslos abgeschaltet wird, der investiert nicht mehr. [….] Die Union von Friedrich Merz war angetreten, das Wirtschaftswachstum in Deutschland anzuschieben, dafür muss investiert werden. Doch statt sich ins Zeug zu legen und ein Investitionsfeuerwerk bei den Erneuerbaren zu kreieren, bremst die „Fachfrau für den Aufschwung“. [….]

(Nick Reimer, 29.09.2026)

[….] Das Netzpaket von Wirtschaftsministerin Reiche hat der Energiekonzern erfunden. Er profitiert auch am meisten davon, zeigt eine neue Analyse. [….] Erneuerbaren-Expert*innen und -Verbände zerpflücken den Entwurf seit Monaten, weil er den Bau von Wind- und Solaranlagen in Deutschland abwürge. Am Dienstag hat der Bundesverband Neue Energien (BNE) nachgelegt: Eine BNE-Analyse zeigt, dass vor allem Töchter des Eon-Konzerns von den neuen Regelungen des Netzpakets profitieren dürften. Beim Eon-Unternehmen Westenergie war die CDU-Politikerin Reiche zwischen 2020 und 2025 Chefin.

Die Bundesregierung dürfe „sich nicht vor den Karren einzelner Konzerne spannen lassen“, sagte BNE-Geschäftsführer Robert Busch. Und forderte, den aus seiner Sicht größten Knackpunkt im Netzpaket komplett zu streichen: den sogenannten Redispatch-Vorbehalt. Er setze „genau den falschen Anreiz“, so Busch. Netzbetreiber würden „auf dem Papier effizienter“, aber die Engpässe in Deutschlands Stromnetzen blieben. [….]

(Kai Schöneberg, 29.09.2026)

Mit dieser Regierungspolitik geht Deutschland auch unter, ohne den finalen Arschtritt in den Orkus durch einen Reichs…, Bundeskanzler Höcke.

Samstag, 3. Oktober 2026

Es gibt nichts zu feiern

Es gibt nichts zu feiern, wenn man keine nationalistischen Gefühle hat.

Es gibt nichts zu feiern, wenn man von der schlechtesten Bundesregierung aller Zeiten regiert wird.

Es gibt nichts zu feiern, wenn man einen unfähigen, erkenntnisresistenten Bundeskanzlerhat.

Es gibt nichts zu feiern, wenn man im Angesicht des Hitzekollapses massiv die Produktion von Klimakillergasen fördert.

Es gibt nichts zu feiern, wenn sich Minderheiten auf deutschen Straßen nicht sicher fühlen können.

[….] Rechtsextremistische Straf- und Gewalttaten  [….] Die Zahl der rechtsextremistischen Gewalttaten stieg im Jahr 2025 um rund 8,9 % gegenüber dem Vorjahr (2025: 1.395, 2024: 1.281). Bei den rechtsextremistisch motivierten Körperverletzungsdelikten mit fremdenfeindlichem Hintergrund ist eine Steigerung von 7,5 % festzustellen (2025: 985, 2024: 916). Ebenso stieg die Zahl der fremdenfeindlichen Gewalttaten um 6,4 % (2025: 1.046, 2024: 983).  […]

(Verfassungsschutz, 30.06.2026)

Es gibt nichts zu feiern, wenn der Antisemitismus von CDU-Spitzenpolitikern nicht einmal angesprochen wird.

Es gibt nichts zu feiern, wenn alle demokratischen Parteien in die Zehner-Todeszone abgerutscht sind und die Nazis bei 30% stehen.

[….] Genau in dieser Situation zeigt eine aktuelle Umfrage: Die Union ist schwach wie nie, während die AfD einen neuen Rekordwert erklimmt. Ermittelt wurden die Zahlen vom Institut Insa für die „Bild“-Zeitung. Die Werte im Überblick:

·        CDU: 18 Prozent

·        AfD: 30 Prozent

·        SPD: 14 Prozent

·        Grüne: 14 Prozent

·        Linke: 10 Prozent

·        BSW: 4 Prozent

·        FDP: 4 Prozent

·        Sonstige: 6 Prozent

Quelle: Insa, befragt wurden 1202 Personen in der Zeit vom 28. September bis zum 2. Oktober, die Fehlertoleranz beträgt 2,9 Prozent

Wahlumfragen sind generell mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten. Grundsätzlich spiegeln Umfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen auf etwaige Wahlausgänge.

Die Sonntagsfrage zeigt: Die Union verliert gegenüber der letzten Umfrage des Instituts erneut einen Prozentpunkt, die AfD hingegen gewinnt einen Prozentpunkt hinzu. Der Abstand zwischen Union und AfD liegt damit mittlerweile bei zwölf Prozentpunkten. Die Lage auf den hinteren Plätzen des Parteientableaus zeigt sich so gut wie unverändert.

Bemerkenswert ist außerdem: Die beiden Regierungsparteien Union und SPD kommen gemeinsam nur noch auf 32 Prozent. Ein Drei-Parteien-Bündnis aus SPD, Grünen und Linken hätte mit 38 Prozent keine parlamentarische Mehrheit.  […]

(HH Abla, 03.10.2026)

Es gibt nichts zu feiern, wenn man sich für mindestens sechs Bundesländer in Grund und Boden schämen muss.

Verfassungsschutz Juni 2026

 


Es gibt nichts zu feiern, wenn 94 Jahre nach Hermann Göring, mit Tobias Rausch das erste mal wieder ein Nazi zum Parlamentspräsidenten aufsteigt.

[….] Es gilt als so gut wie ausgemacht, dass am nächsten Dienstag in Tobias Rausch ein AfD-Politiker zum Landtagspräsidenten gewählt wird. Und das hat es in Deutschland noch nie gegeben. [….] Diese Person wird die Sitzungen leiten, Ordnungsrufe verteilen und das Landesparlament repräsentieren. Sie wählen damit den ranghöchsten Politiker des Landes – den Präsidenten oder die Präsidentin des Landtags. [….] Dass Tobias Rausch zum Landtagspräsidenten gewählt werden wird, gilt als ausgemacht. Seine Fraktion hat sich einstimmig darauf verständigt, ihn als Kandidaten vorzuschlagen. Und das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) hat angekündigt, einen AfD-Politiker mitzuwählen. Somit hätte Rausch eine Mehrheit.

Rausch wird also einer bedeutenden Institution des Staates vorstehen. Was insofern grotesk ist, als sein Landesvorsitzender Martin Reichardt über diesen Staat vor Kurzem sagte, dieser sei „ein nach Dope stinkender, fauler Asi, der sein Geld für Nichtstun von der Friedrich-Ebert-Stiftung bekommt“.

Auch Rausch ist in der Vergangenheit mit einem eher instrumentellen Verhältnis zum Staat aufgefallen. Er stand im Mittelpunkt der AfD-Verwandtenaffäre. Anfang des Jahres wurde bekannt, dass drei seiner Geschwister bei einer AfD-Bundestagsabgeordneten angestellt sind und Rausch mehrere Fußballspieler des SV 09 Staßfurt, bei dem er Vorsitzender ist, mit Verträgen für sein Abgeordnetenbüro ausgestattet hatte. Seine Frau arbeitet bei der AfD-Fraktion im Landtag, wo Rausch Parlamentarischer Geschäftsführer ist. Sie sei dort aber schon angestellt gewesen, bevor die beiden liiert waren, sagte Co-Fraktionschef Oliver Kirchner Anfang des Jahres. [….]

(Tim Frehler, 30.09.2026)

Es gibt nichts zu feiern, wenn das BSW den Nazis die Hand reicht.

[….] Nach einem Gespräch von SPD, Grünen, Linken und BSW hatte Linken-Politikerin von Angern am Dienstag gesagt: "Nach Hermann Göring darf nicht der erste Präsident eines Parlaments aus einer rechtsextremen Partei hier in Sachsen-Anhalt" kommen. Auch die SPD nutzt in einem Aufruf zu einer Kundgebung ähnliche Worte. "Der erste rechtsextreme Parlamentspräsident seit Hermann Göring? Nicht mit uns", heißt es in einem Post.  [….] Das BSW sei völlig "geschichtsvergessen", sagte von Angern. "Sie reden sich damit ihre Unterstützung für die AfD schön", so von Angern. "Aus der Geschichte folgt die Verpflichtung, rechtsextreme Politik klar zu benennen und demokratische Institutionen zu schützen." [….]

(T-online.de, 02.10.2016)

Es gibt nichts zu feiern, wenn man Russlands Angriffe auf uns tatenlos hinnimmt.

Es gibt nichts zu feiern, wenn mit Rezepten aus den 1980ern und 1990ern tumb von Unten nach Oben umverteilt wird.

Es gibt nichts zu feiern, wenn die Ossis-Wirtschaft verkümmert, weil die Menschen dort zu unqualifiziert für gute Jobs sind und Fachkräfte von außen nicht dorthin ziehen wollen, weil die Bevölkerung zu garstig ist.

[….] Ostdeutschland bietet viel Platz für neue Fabriken. Doch ausgerechnet dort, wo neue Industriearbeitsplätze entstehen könnten, fehlen zunehmend Fachkräfte. [….] Der Ökonom Stephan Kemper von der französischen Großbank BNP Paribas muss nicht lange überlegen: "Vieles spricht für den Wirtschaftsstandort Ostdeutschland." Die Immobilienpreise seien relativ niedrig. Es gebe eine gute Anbindung Richtung Osteuropa. Polen etwa sei ein stark wachsendes Land, einige andere Staaten auch. "Das sind interessante Märkte, die man von Ostdeutschland aus gut bedienen kann", so Kemper. [….] [….] in den strukturschwachen Regionen in Ostdeutschland kommt noch etwas anderes hinzu. Dort, wo neue Industriearbeitsplätze entstehen könnten, wo genug Platz für solche Ansiedlungen wäre, leben vor allem ältere Menschen, die nicht mehr im Berufsleben sind. [….] "Die jungen Leute gehen weg", sagt Kemper im Gespräch mit der ARD-Finanzredaktion. Sie würden ihr Glück eher in den alten Bundesländern oder im Ausland suchen. "Alle Subventionen und die besten Businesspläne nutzen nichts, wenn ich die Arbeitskräfte nicht habe."

Das setzt dann irgendwann eine Negativspirale in Gang, so Kemper. "Je älter eine Bevölkerung wird und je weniger gut ausgebildete junge Menschen ich habe, desto weniger attraktiv werden die Standorte für potentielle Arbeitgeber." [….]

(Tagesschau, 03.10.2026)

Es gibt nichts zu feiern, wenn die letzte Patrone der Demokratie eine Platzpatrone ist.

[….]  Deutschland schlittert in eine fundamentale politische Krise, aus der es womöglich nur einen Ausweg gibt.

Wissen Sie noch, das mit der „letzten Patrone der Demokratie“? So hatte Markus Söder eine Koalition von Union und SPD nach der Bundestagswahl vor anderthalb Jahren bezeichnet. Inzwischen wissen wir, dass die Koalition eher unter den Rohrkrepierern einzusortieren ist. Der Kanzler demontiert, die Umfragen miserabel, rechts eine immer stärkere AfD, links eine erstarkende populistische Kraft. Und in der Mitte macht sich Verzweiflung breit. [….]

(Mathis Neuburger, 02.10.2026)

Es gibt nichts zu feiern, wenn die Konservativen alle ihre Fehler von vor 100 Jahren beim Umgang mit Nazis wiederholen.

Es gibt nichts zu feiern, wenn Nazis auf den Straßen ungeniert widerlichsten Antisemitismus herausbrüllen.

Es gibt nichts zu feiern, wenn man ökonomisch durch die fatale politische Weichenstellungen vom Weltmarkt ausgelacht wird.

Es gibt nichts zu feiern, wenn CDUCSU sich mit Nazis verkumpeln, während sie auf Demokraten einprügeln. 

Peinlich! CDU zum Mitschämen.

Kein Tag ohne ein New Low aus der Kanzlerpartei, deren Vertreter so cringe vor der Kamera agieren, daß man pawlowsch die Augen schließt und sich schnell die Ohren zuhalten möchte, wenn man in Gefahr gerät, von einer Audio- oder gar Videoschleife eines CDUler getroffen zu werden.

Die neutral gefasste ZDF-Doku „Inside CDU“ war just wieder ein böser Trigger für empfindliche Gemüter.

[….] Am allerpeinlichsten, natürlich, ist Philipp Amthor, so zumindest wird sein Auftreten debattiert. Mit Einstecktuch in der Limousine der Fahrbereitschaft, beim Blockflötenkonzert in Nordsachsen – und in seiner kindlichen Freude, endlich ein Büro im Kanzleramt beziehen zu dürfen. Auf die Terrasse lässt er sich einen Strandkorb und damit zugleich den Filmemachern das ultimative Bild für ihre eigentliche These liefern, »die da oben« seien nun einmal abgehoben.

Kein geliehenes Gemälde von Nolde wie Merkel. Kein Tischkicker, kein Billardtisch, keine Hollywoodschaukel – einfach nur ein Strandkorb für geschätzte 1200 Euro, wie er in Amthors strandnahem Wahlkreis zur Möblierung des öffentlichen Raumes gehört. Was manchen Zuschauern freilich schon genügte, der politischen Klasse ernsthaft »spätrömische Dekadenz« zu unterstellen.

Tatsächlich gab es mal eine Zeit, da galten CDU-Granden als »Bonzen« und graue Eminenzen. 2026 erscheinen sie vielmehr wie Angestellte auf mittlerer Ebene, die händeringend versuchen, ihren Bedeutungsverlust mit Disziplin und Floskeln aufzuhalten. Wie dramatisch das ist, wird von Zeit zu Zeit durch die Journalistinnen und Journalisten Robin Alexander, Veit Medick oder Melanie Amann eingeordnet.

Das »C« in »CDU« stehe, so ist auf dem Pappschild eines Sympathisanten zu lesen, für »cool«. Hier liegen Verzweiflung und Peinlichkeit so nahe beieinander, dass sich ein kurzes Innehalten lohnt.

Das Peinliche ist, wie noch die Formulierung von der »peinlichen Befragung« unter Folter verrät, etwas primär Schmerzhaftes. Die Verzweiflung eines Carsten Linnemann ist aber echt. Zwar kann, wer will, sich für diese Christdemokraten trefflich »fremdschämen«. Was das noch von der üblichen Häme von rechtsextremer Seite unterscheidet, mag jeder mit sich selbst ausmachen. Wer sich über das Scheitern dieser Demokraten freut, beömmelt sich über das Scheitern der Demokratie, wie wir sie kennen. »Inside CDU« legt durchaus nahe, dass die Partei, wie der Fisch, vom Kopf her stinkt. Die Abwesenheit anderer Köpfe, die’s richten könnten, sollte aber eher beunruhigen statt unterhalten.   [….]

(Arno Frank, 28.09.2026)

Melanie Amann wiederholt auf ihren persönlichen Kanälen heute noch einmal:

[…] Ich finde, „Versagen“ wäre jetzt ein zu hartes Wort, aber ich fürchte ,daß wenn man sich jetzt die gesamte erste Phase von Merz‘ Kanzlerschaft anschaut, dann sieht man, daß er schlecht vorbereitet war, nicht qualifiziert war für die Rolle. Null Regierungserfahrung und auf die (…) menschlichen oder soften  Seiten, die der Job erfordert, nicht mitbringt. Mir scheint auch, daß er im Stil der 90er, sich immer noch nicht final bewusst gemacht hat, daß alles was er sagt, jedes Wort, in welchem Kontext auch immer (…) : Es kann potentiell in die ganze Welt ausgestrahlt werden. [….]

(Amann, 02.10.2026)

Alle seriösen Politanalysten schütteln den Kopf, weil Merz genau das liefert, was er bei seine bisherigen „Karrierestationen“ lieferte.

Er wurde Fraktionsvorsitzender, nur um kurz danach von einer ostdeutschen Frau ausgebootet zu werden. Er machte sich daran, im Auftrag der SOFFIN die West-LB zu verkaufen – und scheiterte auf ganzer Linie. Dann nahm ihn Blackrock auf, um sein Adressbuch zu versilbern, musste aber den ökonomisch vollkommen ahnungslosen Briloner, der gleich mit der Frage „was ist denn ETF?“ auffiel, schnell wieder wegen Unfähigkeit fallen lassen.

(….) Der Fritzekanzler ist tatsächlich so borniert, immer noch zu glauben, Klimaschutz schade der Wirtschaft; Ökologie und Ökonomie wären Gegensätze. Zahlreiche Merz-Aussagen belegen das.

Viele scheuen sich, ihn „dumm“ zu nennen. Ein dummer Mensch könne nicht so weit kommen.

Aber „dumm“ ist ein relativer Begriff. Der Mann kommt aus bürgerlichem Haus, absolvierte ein Jurastudium, spricht englisch, beherrscht Rechtschreibung und vermochte es offenkundig, sich in seiner Partei bis ganz nach oben zu beißen.

Damit ist er nach gängiger Ansicht nicht so „dumm“, wie der gemeine AfD-Pöbler bei den Ossis, der keinen einzigen Satz grammatikalisch korrekt rausbringt und noch nie ein Buch gelesen hat.

Aber Merz war ein schlechter Schüler, erwarb keinerlei juristische Meriten, überraschte seine Blackrock-Chefs mit seiner wirtschaftlichen Ignoranz und schaffte es erst mit fast 70 ganz nach oben. Reüssieren konnte er auch nur in der CDU, deren Mitglieder sich mit plakativen Sprüchen und zackigen Attacken auf Schwächere blenden lassen.

Friedrich Merz trägt nicht nur die Last mit sich, daß er sich in ökonomischen Fragen meistens irrt und groteske Fehlprognosen in die Welt setzt, daß er ein erstaunliches Talent an den Tag legt, alle Fettnäpfchen zu treffen und innerparteilich als Serienverlierer dasteht, sondern immer mehr als ewig-gestriger AfD-Opa gegen Schwule und Gendersternchen wettert.

Auch die Merz-typischen grotesken Fehlprognosen vermögen es nicht, seiner angeblichen Wirtschaftskompetenz zu schaden. Merz mag ökonomisch ein bißchen dämlich sein, aber das ist kein Hindernis für einen Spitzenpolitiker, um Wirtschaftslobbyist zu werden.

 In der SPD hätte das nie funktioniert, weil er gefragt worden wäre, wie das funktionieren könnte, wie man seine Voodoo-economics bezahlt. Merz hat nie im Leben eine politisch praktikable Version entwickelt, niemals ein praxistaugliches Konzept präsentiert, nie seine Partei mit eigenen Gedanken inspiriert.

Nur einmal, beim West-LB-Verkauf für die Soffin, hatte Merz Gelegenheit, seine Fähigkeiten in der Praxis umzusetzen. Es lief, wie zu erwarten: Er machte sich selbst die Taschen voll und steuerte den Verkauf gegen die Wand, bis die Bank 2012 abgewickelt werden musste.

Er kann eben NICHTS aus eigener Kraft und überlebt in der schwarzgelben Fossil-Welt, indem er alte Lobby-Parolen mit Verve nachplappert, ohne sie jemals zu hinterfragen. Er lernt nicht dazu, er hört nicht zu. Es ist die klassische From echter Borniertheit. Er kompensiert seine fachlich Leichtgewichtigkeit mit umso niederträchtigen Attacken auf Schwächere.

Verglichen mit einem grölenden Pegida-Demonstranten, der zwischen modrigen Zähnen mit Alkoholfahne primitive Hassattacken in falschem Deutsch rauslässt, ist Merz natürlich nicht dumm. Sondern gebildet.

Verglichen mit den intellektuellen Fähigkeiten der bisherigen Kanzler, ist Merz allerdings durchaus dumm.

Es gibt andere Berufe, die für ihn geeignet sind. Spitzenpositionen in der Regierung der drittgrößten Volkswirtschaft der Erde, überfordern ihn allerdings erheblich. (….)

(Die Angst vor den bösen Bildern, 18.08.2026)

Es bleibt das ganz große Versagen der CDU, deren Spitzen weitgehend aus Merz-Klonen (fromme Konservative aus der tiefen Provinz) bestehen, so einen nicht qualifizierten Opa aus dem letzten Jahrtausend, bar jeder Erfahrung in das wichtigste deutsche Amt geschoben zu haben.

„Da hat die CDU als Volkspartei versagt. Die hat überhaupt nicht ernst genommen, was es heißt, Kanzler zu sein. Also, dass man einen Profi hinschicken muss und nicht einen Laienschauspieler!“

[U. Herrmann]

Die Karre steckt jetzt so tief im Brunnen; Regierung, CDU und Kanzler sind derartig unbeliebt, daß sich auch CDU und CSU einen Kanzlertausch wünschen. Sie verstehen spätestens nach dem Ausscheiden aus dem Mecklenburg-Vorpommerschen Landtag alle, welches Urnengift der der arrogante Tölpel mit der schwindenden Haarinsel darstellt. Daß sie alle ihre Jobs verlieren könnten, die schönen Parlamentssitze bald futsch sind, die Nazis immer stärker werden, die CDU nicht mehr aus der Zehner-Zone kommt.

Er wird aber nicht gestürzt, weil die Lage zu trostlos ist. Rhein, Wüst, Günther und Söder wollen sich nicht mit der trüben KleiKo in den Abwärtsstrudel ziehen lassen.

Niemand will mit der Gurkentruppe assoziiert werden.

[…..] Eine neue Staffel „Inside CDU“ ist erschienen. Cringe ist hier so einiges. […..] Der Wahlkampf, den das Doku-Team begleitet, ist, egal ob in Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg oder Sachsen-Anhalt, voller Floskeln und mittelalter, ergrauender Männer, die sie aussprechen. „Es muss sich was ändern“, hört man da zum Beispiel, „Wir müssen unsere Hausaufgaben machen“, oder „Es kann nicht so weitergehen“.  Worum geht es hier eigentlich, fragt man sich die ganze Zeit, wenn diese Sätze gegenüber Bürger_innen fallen, die unzufrieden sind? Was voran gehen muss, sind die Reformen, wird irgendwann klar. Die Rentenreform zu Beispiel, die jetzt dringend durchgeboxt werden müsse. Da wird sich die breite Masse freuen! […..] Dann tröten Schüler_innen in Sachsen-Anhalt „Ode an die Freude“ in ihre Blasinstrumente, Amthor bittet das Publikum aufzustehen und ein Teenager legt sich die Hand aufs Herz. Und Sven Schulze sagt auf seiner Radtour ganz gesellig: „I sink it’s a good sing, you can do somsing for us here“ – zu Schwarzen Freiwilligen. […..] Man könnte tatsächlich beinahe Mitleid haben mit dieser Partei, wäre es nicht sie, die das Leben der meisten Menschen im Namen des deutschen Wohlstandes – wessen Wohlstand ist das eigentlich? – verschlechtert. […]

(Valérie Catil, 02.10.2026)

Zu festgefahren ist die Regierungskrise, nachdem Sauerland-Seppel alles falsch gemacht hat, jedem auf die Füße getreten ist, Partei und Presse demoralisierte.

Immer schriller läuten die Totenglöckchen dieser Katastrophen-Koalition.

[…] Die Koalition steuert auf einen neuen Tiefpunkt zu[…..] In der Regierung gibt es bei einigen schon Endzeitstimmung wie zu Zeiten der Ampel – sogar der Bundespräsident schaltet sich besorgt ein. Warum Union und SPD einander immer überdrüssiger werden.

[…..] Wenn Sozialdemokraten die Geschichte bemühen, ist die Lage in der Regel ziemlich ernst. In diesen Tagen fällt jedenfalls auf, dass Lars Klingbeil und andere führende SPD-Politiker immer wieder an die letzte demokratische Koalition der Weimarer Republik erinnern. Die Regierung von Hermann Müller (SPD) zerbrach 1930 am Streit um eine Erhöhung der Beiträge zur Arbeitslosenversicherung – auch weil die SPD nicht durchsetzen konnte, dass Beamte und Angestellte im öffentlichen Dienst ebenso einen Stabilisierungsbeitrag leisten.

Diese Geschichte wird jetzt als disziplinierende Mahnung an die heute Handelnden erzählt. Und weil es auch heute um die Frage geht, wie sich Sozialbeiträge stabil halten lassen – und ob privat Versicherte, Beamte, aber auch Politiker, in das Solidarsystem eingebunden werden müssen. Die Geschichte ist eine Mahnung, die nötig zu sein scheint. Denn inzwischen reden sie in der Koalition so schlecht übereinander, dass man sich schon an die Endphase der Ampel erinnert fühlt. Und dass Zweifel aufkommen, ob diese Regierung noch lange halten kann.

In dieser aufgewühlten Lage führen dann auch vergleichsweise kleine Baustellen zu Eruptionen, jüngstes Beispiel: die Zuckersteuer. Sie wurde von einer Expertenkommission zur Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherung vorgeschlagen und von der Regierung prinzipiell beschlossen. Sie soll als Teil des Sparpakets für die gesetzliche Krankenversicherung den Konsum zuckerhaltiger Getränke mindern und dem Schutz vor Fettleibigkeit dienen. Die genaue Ausgestaltung der Steuer blieb aber offen. Nina Warken (CDU), damals noch Gesundheitsministerin, hatte Probleme bei der Umsetzung. Daher sollte sich das Finanzministerium darum kümmern. Doch als Finanzminister Lars Klingbeil jetzt seine Pläne vorlegte, grätschte ausgerechnet die heutige Kanzleramtschefin Warken dazwischen. […..] Dabei steht in der Unionsfraktion auch immer mehr der neue Vorsitzende Thorsten Frei in die Kritik. […..]

(SZ, 02.10.2026)

Natürlich will niemand Kanzler einer Koalition werden, die zu 2/3 von Parteien getragen wird, die geradezu manisch danach trachten, Deutschlands Zukunft, das Klima und die Wirtschaft zu ruinieren.


Die C-Parteien verfügen über keine Person, die in dieser dunkelschwarzen ausweglosen Lage, von der Regierungsspitze aus, Land und Regierung aus dem Schlamassel ziehen könne.

Ganz theoretische möglich ist es schon, die Stimmung zu drehen, wie ein Blick auf eine bekannte Insel westlich von uns zeigt.

[….] Höhenflug von Labour: Merz auszuwechseln, würde nichts ändern? Schauen Sie mal nach Großbritannien[…..] So spottete man einst über Andy Burnham: einer, der es allen recht machen will, jede Richtung vertreten kann, aber selbst keine vorgibt. Und dieser Mann soll Premierminister werden?

In Großbritannien reiben sich inzwischen viele die Augen, ausgerechnet Burnham vermittelt eine Aufbruchstimmung, wie man sie wohl seit Tony Blairs Wahlsieg 1997 nicht mehr erlebt hat. Selbst ein konservativer Knochen wie der Fernsehmoderator Piers Morgan gerät ins Schwärmen: Eine der besten und kraftvollsten Reden eines britischen Politikers seit langer Zeit habe Burnham beim gerade zu Ende gegangenen Labour-Parteitag in Liverpool gehalten. […..] Burnham lieferte den Kassensturz, den man sich von seinem Vorgänger Keir Starmer gewünscht hätte. Vierzehn Jahre konservative Regierung, Sparpolitik, Brexit. Doch der Premierminister belässt es nicht bei der Abrechnung: Er gibt den Menschen das Gefühl, dass sich an diesen Zuständen etwas ändern lässt.

Die Zahlen geben Burnham recht. Gerade einmal seit zehn Wochen ist er im Amt und hat seine Partei wieder konkurrenzfähig gemacht. In aktuellen Umfragen liegt Labour inzwischen vier Punkte vor Reform UK, der rechtspopulistischen Partei des Demagogen Nigel Farage. […..] Diese Mischung aus Selbstironie, Klartext und Zuversicht würde auch der deutschen Politik guttun. Für den Kanzler hält Burnhams Erfolg eine unangenehme Botschaft bereit: Es kann sich lohnen, einen blassen und glücklosen Regierungschef auszuwechseln.  [….]

(Der SPIEGEL-Leitartikel von Christoph Giesen, 01.10.2026)

Auch andere Nationen haben solche fähigen Anführer wie Burnham – Rob Jetten, Pedro Sánchez, El Sayed, Mamdani, Ossoff, Buttigieg.

Deutschland nicht und ganz besonders CDUCSU nicht.

Donnerstag, 1. Oktober 2026

Großstadt-ÖPNV in der Klimakrise

Radfahrer, Fußgänger, E-Scooter-Teens und Autofahrer sind in einer immer volleren Stadt natürliche Feinde.

Hamburgs Bevölkerung stieg in den letzten 40 Jahren von rund 1,5 Millionen auf knapp zwei Millionen Menschen, es wurde extrem viel gebaut, die Fläche blieb gleich.

Zudem gibt es neue Verkehrsteilnehmer, wie autonom fahrende Kleinbusse, MOIA-Sammeltaxis, Carsharing, Leihfahrrad-Stationen, Pedelecs, eine gewaltige Flotte von Lieferfahrzeigen für den Onlinehandel und per App zu leihende E-Autos. Individuelle Lösungen für immer mehr immer mobilere Menschen, die nicht nur zum Bevölkerungswachstum parallel steigende Platzansprüche haben, sondern steiler Steigende: Es gibt viel mehr Singelhaushalte, der Wohnraum pro Kopf wird größer und da wir wohlhabender werden, können sich mehr Menschen einen Zweitwagen leisten. Zudem werden die Autos viel größer. Die Hausfrau, die früher im VW-Käfer unterwegs war, glaubt nun, einen SUV zu benötigen.

Die Folgen sind die Bekannten, über die jeden zweiten Tag in der lokalen Presse gejammert wird. Endlose Staus, überlasteter Bahnverkehr, Baustellenchaos, Parkplatzsuche zum Verzweifeln.

Grüne werden in ihren eigentlichen Hochburgen – Berlin, Bremen, Hamburg – abgestraft, weil der tägliche Weg zur Arbeit zum unerträglichen Stresstest wird.

Leute gehen abends nicht mehr aus, wenn sie einen guten Parkplatz in der Nähe gefunden haben. Die lokale Verkehrspolitik wird zum großen wahlentscheidenden Aufregerthema, das durchaus grüne Senatoren wie Bettina Jarrasch in die Opposition schicken kann. 

Verkehrssenator in einer Millionenstadt zu sein, ist ein sehr undankbarer Job, weil man unweigerlich Menschen auf die Füße treten muss, ihnen Gewohnheiten austreiben muss. Da braucht es fähige Menschen und keine Rad-Fanatiker, wie Anjes Tjarks, der in Hamburg immer noch völlig unfähig ist, Baustellen auch nur halbwegs sinnvoll zu koordinieren und für seine Velo-Routen rücksichtslos Bäume fällen lässt.

(….)  Die Grünen, die das Wählerverhalten beklagen, und mit Fakten dagegenhalten, verstehen nicht, daß Wut und Hetze, Stimmungen und Empörung, stärker sind als Ratio. Menschen, die einmal verärgert sind, egal ob begründet oder nicht, rächen sich durch Liebesentzug und Protestwahl an den RRG-Parteien.

Für mich unerklärlich ist es aber, wie sehr die Grünen in den Stadtstaaten, die Bedeutung der Verkehrspolitik unterschätzen. Dabei handelt es sich weniger um große Politik, sondern eigentlich nur um Verwaltung.

Wer da aber versagt, indem er viele Bürger durch Baustellen, wegfallende Parkplätze, das Abschaffen von „Brötchentasten“ oder; spezifisch Hamburgisch; das manische Abholzen von Straßenbäumen zu Gunsten von Velorouten, verärgert, wird bestraft.

Das hat schon die Grünen in Berlin aus der Regierung gekegelt und fast die Grünen in Bremen getötet. Im dritten Stadtstaat Hamburg, ist es der grüne Fanatiker Verkehrssenator Anjes Tjarks, der die Bürger durch tägliches Piesacken kontinuierlich mehr in Rage bringt.

Die Zahl der Verkehrstoten steigt unter seiner Radikal-Kur immer weiter an. Das Anwohnerparken ist ein solches Desaster, daß der Senat zurückrudern musste, um durch „Überlappungszonen“ den Zorn der Anwohner zu bremsen.

Straßenschäden, führen zu Unfällen, die nicht nötig wären. (….)

(Impudenz des Monats Oktober 2023)

Ich bin ein großer Freund von RG- und RRG-Regierungen. Aber ich kann nicht verzeihen, wenn ausgerechnet ein Grüner über Jahre hinweg, geradezu manisch DAS GRÜN in der Stadt, unsere wunderschönen Straßenbäume abholzen lässt.

Meine persönliche Perspektive ist die des Verkehrsdinosauriers: Singlehaushalt, Privat-Auto, Benziner. Und ja, ich schimpfe und ärgere mich beim Autofahren über die völlig rücksichtslosen und zu großen Teilen offenkundig suizidalen Radfahrer, die im Dunklen in Tarnkleidung ohne Licht mit überdimensionierten Kopfhörern, quer über Kreuzungen und Abbiegespuren schießen und einfach voraussetzen, daß jedes Auto sie sieht und rechtzeitig stoppt.

Wäre ich Radfahrer, hätte ich an dieser Stelle sicher Geschichten über rücksichtslose Autofahrer zu präsentieren.

Ich weiß, mein Ärger, darf keine anderen Verkehrsteilnehmer beeinflussen. Daher hupe ich niemanden an, schreie nicht aus dem Autofenster und fahre möglichst rücksichtsvoll.

In den letzten Jahren wurden in meinem Stadtteil nicht nur kleine Wohnstraßen, sondern auf die größeren Durchfahrtsstraßen von Tempo 50 auf Tempo 30 umgestellt. Maßnahmen, die mit vielen Blitzern rigoros durchgesetzt werden. Zunächst war ich empört, weil ich es HASSE so langsam durch meine Stadt tuckern zu müssen, während rechts auf der Radspur die Rennradfahrer an mir vorbeizischen.

Aber, oh Wunder, man gewöhnt sich dran. Inzwischen tuckere ich so selbstverständlich mit Tempo 30 zum Einkaufen, daß ich mich wie auf einer Autobahn fühle, wenn ich wieder in eine Tempo50-Zone gerate.

Die rücksichtslosen Radfahrer verfluche ich immer noch, aber still, mit geschlossenen Fenstern, so daß sie mich nicht hören und ich lächele dazu.

Als Misanthrop und Sozialphobiker kommt ÖPNV für mich nicht in Frage.

Meine Benziner rechtfertige ich mit meiner extrem guten persönlichen Öko-Bilanz (Vegetarier, keine Kinder, keine Haustiere, keine Reisen, kein Heizen, Green Planet 100%-Windstrom). Ich arbeite zu Hause und fahren extrem wenig, dadurch würde sich die CO2-Emission mit dem Bau eines neuen E-Autos niemals amortisieren, da ich nicht auf die entsprechende Gesamtfahrleistung käme. Ich tanke nur alle drei Monate. Dafür bezahle ich Geld für meinen Anwohnerparkausweis UND meine Tiefgarage, damit mein Privat-Auto keinen öffentlichen Raum durch Rumstehen wegnimmt.

Dennoch stoße ich mit dem Anlassen des Motors klimaschädigende Gase aus, die ich auf dem Fahrrad sparen würde. Daher muss die politische Lenkung einsetzen. Benzin muss für jemanden wie mich teurer sein, aber der ÖPNV billiger und attraktiver. Hier ist die Bundesregierung gefragt, die natürlich mit Merz, Bilger und Reiche in jeder Hinsicht das diametral Falsche tut.

Klimaschädigende Menschen (fossiler Individualverkehr) mit Milliarden für den Tankrabatt ENTLASTEN und klimafreundliche Bürger (ÖPNV) BELASTEN!


Das ist Verkehrspolitik aus der Hölle.
Das ist keine Reform, sondern politischer Offenbarungseid.
MERZ KANN NICHTS!

Sonntag, 27. September 2026

Mit verbundenen Augen in die Zukunft

Mir fiel ein großer Stein vom Herzen, als einem Monat nach meinem wohlbegründeten „Nein zu Olympischen Spielen in Hamburg“ das Ergebnis der Volksabstimmung feststand: Mit klaren 55% gegen den IOC-Kommerzwahn ging der Olympia-Kelch an mir vorüber.

Die Hauptstadt Söderistans tritt nun also offiziell als deutscher Kandidat an und unsere vorgestriger 70-Jähriger Kanzler demonstriert der Jugend noch einmal, was das Wort „cringe“ heute bedeutet, indem er auf 2044 blickt, wenn er 89 Jahre alt sein wird. Kanzler-Postings zum Mitschämen.

[…] KI erschafft Bilder. Aber Olympia muss man einfach selbst erleben.
Zusammenhalt, echte Emotionen und das Gefühl, gemeinsam etwas Großes zu erleben – das lässt sich nicht künstlich erzeugen.
Mit München haben wir einen starken Kandidaten für Olympische und Paralympische Spiele in Deutschland. Deutschland kann Olympia. Jetzt packen wir gemeinsam die internationale Bewerbung an.
[….]

(Fritze, 26.09.2026 via Instagram)

Ein historisch unbeliebter, vom Volk völlig abgehobener Gescheiterter, lässt sich in Opa-Sprache bunte KI-Bilder der paradiesischen Olympischen Zukunft erstellen.

Gut möglich, daß seine physische Kondition dem Kanzler ermöglicht, noch mit 89 Jahren fit und aktiv zu sein.

  

(….) Vor noch nicht allzu langer Zeit fabulierte der Sauerländer Simpel, mit dem Verweis auf die hervorragende Gesundheit seines 102-Jährigen Vaters Joachims, nach 2029 eine zweite Amtszeit anzustreben. Über die physische Langlebigkeit mag er durchaus verfügen; seine 98-Jährige Mutter lebt ebenfalls noch. Aber seine politische Unfähigkeit; so viel ist jetzt schon sicher, wird definitiv verhindern, noch einmal als Kanzlerkandidat zur Wahl anzutreten. (…)

(Generalverschiss-Stadium, 13.09.2026)

Weniger wahrscheinlich, aber theoretisch möglich, ist eine erfolgreiche Bestechung der maximal-korrupten IOC-Funktionäre mit bayerischen Millionen, um den Zuschlag für die Spiele zu bekommen. Geld spielt keine Rolle!

[…..] Eine Olympia-Bewerbung bedeutet eine Unterwerfung unter das Regime des IOC. Ob sie dagegen das Land zusammenbringen kann, ist fraglich.

Golf für München! Die Stadt darf sich um die Ausrichtung Olympischer Sommerspiele bewerben. 2036, 2040 oder 2044 könnten wieder Olympische Spiele in Deutschland stattfinden. Jetzt muss nur noch das Internationale Olympische Komitee (IOC) von den Vorzügen der bayerischen Landeshauptstadt überzeugt werden.

Einfach ist das gewiss nicht. Und es erfordert einen Akt der beinahe totalen Unterwerfung unter das Regime des IOC. Das fordert jede Menge staatliche Garantien zur Finanzierung der Spiele und für die Sicherheit von Athletinnen und Fans bei dem Megaevent. Der Bund, das Land Bayern und die Kommune München werden sich großzügig zeigen. Während in den Etats für Soziales oder Kultur gespart wird, werden für Olympia die Kassen geöffnet. Lange bevor aus ersten Plänen echte Konzepte geworden sind, hat Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) bereits ein Finanzierungsversprechen für die Spiele abgegeben. Für Olympia in Deutschland scheint kein Preis zu hoch zu sein.  [….]

(Andreas Rüttenauer, 27.09.2026)

Für noch weniger wahrscheinlich, als den IOC-Zuschlag für Merz, halte ich allerdings die Existenz einer funktionsfähigen Stadt München im Jahr 2044.

Der 55°C heiße Sommer läßt dann vermutlich nur noch KI-gesteuerte Roboter-Athleten zu. Die Zuschauer werden einige wenige Superreiche sein, die aus ihren unterirdischen Bunkern virtuell zugeschaltet sind. Die Klimakatastrophe ist nicht aufzuhalten mit Politikern wie Söder, Reiche, Merz, Putin und Trump.

Aber vielleicht sind dystopische Hitze-Spiele in einem wüstenähnlichen Rudimentär-Deutschland schon das bestcase-Szenario.

Wir könnten auch eine aus Peking gesteuerte Kolonie sein. Deutschland kann mit seiner digitalen Rückständigkeit und dem völlig verblödeten Urnenpöbel, der mehrheitlich Fossillobby-Parteien wählt, auf keinen Fall bei der Globalisierung mithalten.

In der asiatischen Regierungszentrale der nördliche Hemisphäre würde längst entschieden worden sein, die Ressourcen für ein Sport-Event nicht im untergegangenen politisch irrelevanten Europa zu verschleudern. Auch das wäre noch ein optimistisches Szenario, welches das Überleben der Menschheit vorsieht.

Gut möglich, daß die KI-Herrschaft den Planeten bis dahin mit Heftklammer-Fabriken überzogen hat und damit ganz ohne böse Absicht die komplette Fauna, inklusive Homo Demens, gekeult werden musste.

Oder es liegt einfach nur alles brach, weil eine 100% letale Pandemie leichtes Spiel im nicht vorbereiteten Schwurbelstan hatte. Das wären gute Nachrichten für das Tierreich und die Flora.

Ebenfalls möglich bis wahrscheinlich sind natürlich kriegerische Verheerungen Europas, nach einem Two-Theaters Szenario.

Schließlich bleibt immer noch die reale Chance, daß eins der acht Genies, das von den Menschen an die roten Atomknöpfe gesetzt wurde – Bibi, Putin, Trump zum Beispiel – den letzten Weltkrieg startet.