Wer pädosexuell veranlagt ist, wer ephebophil, bzw hepephil veranlagt ist, hat zunächst einmal Pech.
[….] Pädophilie ist eine sexuelle Präferenz und bedeutet, dass man sich sexuell zu Kindern mit einem vorpubertären Körperschema hingezogen fühlt. Körperlichen Merkmale sind beispielsweise fehlende Scham- und/ oder Achselbehaarung, kleine Genitalien, was meist auf Kinder bis ca. 11 Jahren zutrifft. Menschen mit einer hebephilen Neigung empfinden das jugendliche (pubertäre) Körperschema als sexuell ansprechend. In diesem Alter sind die Geschlechtsteile beispielsweise schon leicht entwickelt und Brustansätze erkennbar.
Wie bei jeder Präferenz ist auch bei der Pädo- und Hebephilie der Wunsch nach sexueller Lustbefriedigung nur ein Teil der Sexualität, denn auch der Beziehungsaspekt spielt eine zentrale Rolle. Für viele Betroffene ergibt sich ein Leidensdruck dadurch, dass die gewünschte Sexualität nicht ausgelebt werden kann. [….]
Ich verfüge über nicht genügend Expertise, um zu beurteilen, ob solche Triebe angeboren sind, oder ob sie durch zugefügtes Leid erst ausgelöst werden können. Haben Missbrauchsopfer eine höhere Tendenz, als Erwachsene selbst zu Tätern zu werden? Gibt es einen statistisch relevanten Zusammenhang, oder ist das nur Halbwissen aus US-Krimiserien: Sexualstraftäter, die als Kind selbst vergewaltigt wurden? Erschwerend kommt hinzu, daß die Grenzen sehr schwimmend sind. Auch Menschen, deren sexuelle Präferenz weitgehend auf Erwachsene ausgerichtet sind, können offenbar zu Kindervergewaltigern werden.
[….] Pädophilie und Hebephilie sind keinesfalls mit sexuellem Kindesmissbrauch gleichzusetzen. Dennoch muss beachtet werden, dass eine solche Neigung einem Missbrauch vorausgehen kann und deswegen eine gute Verhaltenskontrolle unerlässlich ist.
Die Mehrheit des sexuellen Kindesmissbrauchs geht von Menschen aus, die eigentlich sexuell auf erwachsene Sexualpartner ausgerichtet sind. Nur die Minderheit der Taten gehen auf eine pädophile Motivation zurück.
Schätzungen zufolge sind 12% der Taten sexuellen Kindesmissbrauchs der Justiz bekannt und somit im juristischen Hellfeld. [….]
Wie hoch ist eigentlich die Anzahl derjenigen Menschen, die ausschließlich oder zusätzlich zu Erwachsenen auch von Kindern und Jugendlichen sexuell so erregt werden, daß sie fähig wären ihnen Gewalt anzutun? Die Schätzungen reichen von 0,8 über 3 bis 9% der Männer.
[….] Sexuelle Präferenz
Die sexuelle Präferenz sind die individuellen sexuellen Vorlieben eines Menschen. Sie setzt sich zusammen aus:
Dem Geschlecht des gewünschten Sexualpartners (weiblich, männlich, *)
Dem Körperlicher Entwicklungsstadium des gewünschten Sexualpartners (kindlich, jugendlich, erwachsen)
Der Art des gewünschten sexuellen Kontaktes (sexuelle Praktiken)
Die Präferenz lässt sich am besten durch die Fantasien erschließen, die ein Mensch kurz vor seinem Orgasmus hat. Sie sagt daher auch nur bedingt etwas über das Verhalten des Menschen aus – die Fantasien müssen sich nicht in die Tat umsetzen. Sexuelle Präferenzen können unterschiedlich exklusiv ausgebildet sein. Das bedeutet, dass nicht bei allen Menschen nur genau ein Schema erregend wirken kann, sondern mehrere Präferenzen nebeneinander existieren können.
Vermutlich entwickelt sich die sexuelle Präferenz in der Pubertät anhand verschiedener Faktoren, wie Geschlechtshormone und andere biopsychosoziale Einflüsse. Wissenschaftlich ist die Entwicklung der Präferenz jedoch noch nicht geklärt.
Sexuelle Präferenz ist Schicksal und nicht Wahl. Niemand entscheidet sich aktiv für oder gegen seine Neigung. [….]
Es gibt enorm viele Opfer; aber die meisten werden offenbar nie bekannt.
[….] In Deutschland wurden im Jahr 2024 16.354 Fälle von sexuellem Kindesmissbrauch angezeigt. Das Dunkelfeld ist aber um ein Vielfaches größer. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) geht davon aus, dass bis zu eine Million Kinder und Jugendliche in Deutschland bereits sexuelle Gewalt durch Erwachsene erfahren mussten oder erfahren. Das sind rund ein bis zwei Kinder in jeder Schulklasse. Viele dieser Fälle gehen nicht in die Kriminalstatistik ein, weil sie nie zur Anzeige gebracht werden, und bilden sich auch ansonsten nicht im polizeilichen Hellfeld ab. [….]
(Missbrauchsbeauftragte des Bundesregierung)
Da die entsprechende Veranlagung für Täter weit verbreitet ist, kommen die Täter aus allen Schichten. Aber mit der entsprechenden Prävalenz werden die meisten Menschen nicht zu Tätern, sondern sind offenbar fähig, ihre Triebe zu kontrollieren, Trigger zu meiden; sind sich also bewußt darüber, ihre Neigung nicht ausleben zu dürfen.
[….] Sexueller Missbrauch von Kindern und Jugendlichen wird überwiegend von Männern und männlichen Jugendlichen begangen. Sie stammen aus allen sozialen Schichten, können hetero-, bi- oder homosexuell sein und unterscheiden sich äußerlich nicht von anderen Männern.
Missbrauch durch Frauen wird seltener erkannt oder benannt – unter anderem, weil ihn viele für unwahrscheinlicher halten oder bagatellisieren. Entsprechend wurde über Täterinnen in Deutschland bislang nur wenig geforscht. Eine aktuelle repräsentative Umfrage in Deutschland zeigt, dass ca. 10 % der Betroffenen von sexualisierter Gewalt durch eine erwachsene Frau missbraucht wurden. Eine qualitative Studie, die Berichte von Betroffenen und von Zeug*innen ausgewertet hat, zeigt: Frauen missbrauchen nicht nur gemeinsam mit einem männlichen Partner, sondern auch als Einzeltäterinnen. Sowohl Täter als auch Täterinnen missbrauchen Kinder aller Geschlechter, jedoch missbrauchen Frauen eher Jungen, während Männer eher Mädchen missbrauchen.
Es gibt kein einheitliches Täterprofil und keine typische Täterpersönlichkeit. Die Motive sind vielfältig. Studien zur Täterarbeit zeigen: Strukturelle Macht – etwa durch Hierarchien, Abhängigkeiten oder Altersunterschiede – ist häufig Voraussetzung für die Tat, aber nicht zwingend deren Motiv. Täter und Täterinnen suchen nicht immer bewusst Dominanz, sondern handeln oft aus dem Wunsch nach Nähe, Anerkennung, Vertrautheit oder Selbstwirksamkeit. Die Vermeidung eigener Ohnmachtsgefühle kann ebenfalls eine Rolle spielen. Aus Sicht der Betroffenen jedoch ist sexualisierte Gewalt immer eine Erfahrung von Machtlosigkeit – sie erleben die Tat als massiven Übergriff, als Ausdruck von Gewalt und Dominanz Bei Täter und Täterinnen, die Missbrauchsdarstellungen konsumieren, stehen wiederum andere Motive im Vordergrund: Hier zeigen sich Muster wie Suchtverhalten, das Sammeln solcher Darstellungen oder die Suche nach einem ‚Kick‘. Bei einigen Tätern und wenigen Täterinnen kommt eine sexuelle Fixierung auf Kinder hinzu (Pädosexualität).
Internationale Zahlen und Fakten
2024 wurden weltweit über 20,5 Millionen Meldungen zu Verdachtsfällen von digitaler sexualisierter Gewalt an Kindern und Jugendlichen bei NCMEC registriert. 29,2 Millionen Meldungen zu sexueller Ausbeutung im Netz wurden 2024 weltweit verzeichnet, mit besonders starkem Anstieg von Fällen des Handels mit Minderjährigen zur sexuellen Ausbeutung (+55 % im Vergleich zu 2023).
Die Studie des Childlight Global Institute35 aus 2025 liefert neue Erkenntnisse über das Ausmaß von sexualisierter Gewalt offline und online. Für den Bericht „Into the Light Index on Global Child Sexual Exploitation and Abuse“-wurden unter anderem 48 Studien aus 19 Ländern in Westeuropa ausgewertet. Demnach wurden 7 % aller Kinder in Westeuropa (rund fünf Millionen) vor ihrem 18. Lebensjahr vergewaltigt oder sexuell missbraucht; 1 von 7 Kindern in Westeuropa berichten über ungewollte sexuelle Interaktionen sowie Grooming im Internet. 1 von 5 Kindern in Westeuropa wurde sexuellen Inhalten gegen ihren Willen ausgesetzt. [….]
(Missbrauchsbeauftragte des Bundesregierung)
Offenkundig werden Männer (und weniger Frauen) zu Tätern, wenn sie in den entsprechenden Machtstrukturen, die Gelegenheit haben.
Das Paradebeispiel dafür ist die Trump/Epstein-Blase aus superreichen weißen Männern, die sich auch noch „beruflich“ damit beschäftigen, junge Frauen und Mädchen sexuell zu bewerten. Eine besonders abscheuliche Rolle spielen dabei die in den USA weit verbreiteten Kinder-Schönheitsmeisterschaften, in denen schon Dreijährige grotesk sexualisiert präsentiert werden. Diese „Beauty-contests“ scheinen ein nationales Pädosex-Triggerprogramm zu sein, in dem völlig skrupellose Eltern ihre eigenen Kleinkinder dazu drillen, Opfer sexueller Gewalt zu werden.
Am Ende stehen erwachsenen Menschen, denen jedes Unrechtsbewusstsein fehlt; die sich wie Pädo-INCELS berufen fühlen, Kinder zu missbrauchen.
[….] I moved on her, and I failed. I'll admit it. I did try and fuck her. She was married. And I moved on her very heavily. In fact, I took her out furniture shopping. She wanted to get some furniture. I said, "I'll show you where they have some nice furniture." I took her out furniture—I moved on her like a bitch. But I couldn't get there. And she was married. Then all of a sudden I see her, she's now got the big phony tits and everything. She's totally changed her look. [….] I better use some Tic Tacs just in case I start kissing her. You know I'm automatically attracted to beautiful—I just start kissing them. It's like a magnet. Just kiss. I don't even wait. And when you're a star, they let you do it. You can do anything. Grab 'em by the pussy. You can do anything. [….]
(45. und 47. US-Präsident Donald Trump Access Hollywood)
Trump hat in diesem Fall tatsächlich Recht. Wenn man ein Star ist, lassen sie einen das tun. Das beweisen seine beiden gewonnenen Wahlen zum mächtigsten Mann der Welt – nachdem diese Aussagen bekannt waren.
Wer nicht Multimillionär und/oder US-Präsident ist, findet andere Gelegenheiten, pädo-, bzw hepephile Triebe in die Tat umzusetzen. Das beste Biotop dazu bieten Religionsgemeinschaften, in denen die Geistlichen Autorität über Kinder ausüben und von den Erwachsenen nicht in Frage gestellt werden.
[…] Susanne Heinrich trägt vor, wie der 58-Jährige das Vertrauen zweier Buben, deren Väter gerade verstorben waren, als Pfarrer ausgenutzt und sie mehrfach sexuell missbraucht haben soll. Einmal soll der Seelsorger sogar mit den Jugendlichen nach München gefahren sein und sie auf dem Oktoberfest mit Bier abgefüllt haben, um sich später im Hotelzimmer an den nahezu bewusstlosen jungen Männer zu vergreifen. Vor dem Landgericht München I will R. nun „Verantwortung übernehmen“, wie er sagt.
Die Taten, die dem Angehörigen des katholischen Ordens „Deutsche Provinz der Pauliner“ vorgeworfen werden und die er zum Prozessauftakt auch einräumt, liegen mehr als 20 Jahre zurück. Es ist zu vermuten, dass die beiden jungen Männer das Geschehene lange Zeit verdrängt hatten – bis sich einer von ihnen wieder erinnerte, jahrelang mit sich kämpfte und schließlich Anzeige bei der Polizei erstattete.
Zu besagter Tatzeit, etwa 2004 bis 2005, war Michal R. als Seelsorger in eine kleine Gemeinde im Breisgau bei Freiburg entsandt. Im Dachgeschoss des Pfarrheims hatte er einen Raum eingerichtet, in dem er sich mit männlichen Jugendlichen seines Pfarrverbandes traf. Dazu besorgte der Pfarrer Alkohol, man schaute Videos, feierte, rauchte – bei heruntergelassenen Rollos. Bei den mehrmals wöchentlich stattfinden Treffen soll sich der Angeklagte „den angetrunkenen oder betrunkenen Jugendlichen auch körperlich“ genähert haben, so die Anklageschrift.
Unter diesen Jugendlichen im Alter von 14 bis 17 Jahren befanden sich auch die später geschädigten Robert L. und Peter V. (Namen geändert). Der Vater von Robert L. war gerade gestorben, als der Pfarrer gezielt Kontakt zu L. suchte und fragte, ob er nicht Ministrant in seiner Kirche werden wolle. Er lud den 14-Jährigen ins Dachzimmer ein, machte ihm teure Geschenke wie einen Computer oder eine Snowboardausrüstung und inszenierte sich laut Staatsanwaltschaft als Vaterersatz. „Sie haben behauptet, sie hätten mit dem Opfer eine Beziehung geführt“, hält eine Gutachterin im Prozess dem Angeklagten vor. Dazu schweigt er.
Auch Peter V. hatte seinen Vater verloren. Und Michal R. tauchte bei der evangelischen Trauerfeier uneingeladen auf. Er lud den Heranwachsenden zu den Saufgelagen im Dachzimmer ein. Wenn die Jugendlichen jeweils alleine mit dem Pfarrer und betrunken waren, soll er sich an ihnen vergriffen, Nacktfotos angefertigt und sie begrapscht haben. Einem erklärte er laut Anklage, dass Sexualkontakte zwischen Männern zum Erwachsenwerden dazu gehören würden. […]
Für Pfaffen gilt immer noch: Es ist wie ein Magnet. Einfach abküssen, ich warte gar nicht ab. Und wenn du ein Priester bist, lassen sie dich es tun. Als Priester kannst du alles tun. Ihren Schniedel grabschen. Du kannst alles tun.




























