Abgesehen davon, daß ich selbst keine Kinder, Neffen oder Nichten habe, mache ich mir ohnehin keine allzu großen Sorgen, was „unsere“ Enkel uns einst vorwerfen könnten, weil ich Homo Demens in seiner finalen Phase sehe.
Das Anthropozän kam schnell und endet auch eher als andere Erdzeitalter, indem sich die Verursacher des Klimatods weiter Teile von Flora und Fauna, selbst ausmerzen.
Für den Planeten Erde ist das eine willkommene Befreiung. Versucht hatte er es mehrmals und die Hominiden auf wenige Tausend Exemplare weltweit drücken können.
(….) Offenkundig wehrte sich der Planet in den letzten anderthalb Millionen Jahren gegen die Hominidenplage aus Homo erectus, Homo heidelbergensis und Homo antecessor und war mehrmals fast erfolgreich! Nur ganz wenige dieser zweibeinigen Erreger schafften es, sich irgendwo festzusetzen und wollten einfach nicht verschwinden. Verdammt; die paar Tausend hätte die Erde wirklich auch noch schaffen können und sich damit das bald folgende elende Anthropozän ersparen können. (…)
In Frankreich, Italien und Spanien wüten Waldbrände apokalyptischen Ausmaßes.
[….] Die Behörden sprechen von einem Feuer »beispiellosen Ausmaßes«. Mehr als 1200 Feuerwehrleute sind im Einsatz.
Fast 200.000 Menschen sind wegen der Brände bislang in Frankreich evakuiert worden, darunter etwa 167.000 im Departement Gironde rund um Bordeaux sowie 31.000 im benachbarten Departement Landes. Allein 57.000 davon mussten ihre Häuser und Wohnungen in der Nacht zum Samstag verlassen. Unter den Evakuierten sind auch viele Urlauber aus der bei Touristen beliebten Küstenregion rund um das Bassin d’Arcachon. [….]
[…] Spanien-Waldbrände „nicht zu löschen“: „Unsere Priorität gilt eurem Leben - euer Leben zu retten“ Spanien-Waldbrände „nicht zu löschen“: „Unsere Priorität gilt eurem Leben - Spanien hat wegen verheerender Waldbrände erstmals den nationalen Notstand ausgerufen. Über 20.000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen.
Update vom 25. Juli, 22:10 Uhr: Wegen der schweren Feuer rief die Regierung für die Umgebung der Hauptstadt Madrid sowie für die Region Ávila den Notstand aus. Wie das spanische Innenministerium auf der Plattform X mitteilte, mussten inzwischen 59.488 Menschen ihre Häuser verlassen. Weitere 28.262 Menschen waren demnach von den Bränden betroffen, konnten ihre Wohnungen oder Häuser aber wegen der Lage nicht verlassen.
Besonders betroffen ist der Großraum Madrid, wo die Flammen in mehreren Gemeinden bewohnte Gebiete bedrohten. Ministerpräsident Pedro Sánchez warnte bei einem Besuch in der Kommandozentrale der Einsatzkräfte vor einer weiterhin schwierigen Situation. Es sei unklar, wie sich der Wind entwickeln werde. Die Priorität bestehe darin, Menschenleben zu retten und Ortschaften zu schützen. […]
In Deutschland betrachtete man lange Zeit, „Klima-Anpassung“ und „Klimaschutz“ als gegensätzliche Ziele:
Wer sich durch gedämmte Häuser und Klimaanlagen vor Hitze schützt, muss sich ja nicht damit abmühen, Klimaschutzmaßnahmen umzusetzen.
Wer durch intensive Klimaschutzmaßnahmen die Planetenoberfläche davor bewahrt, sich immer mehr aufzuheizen, muß kein Vermögen für Wärmepumpen, Hitzeschutz und Waldbrandbekämpfung ausgeben.
CDU und Grüne belauerten sich. Wer das eine tue, verhindere das andere.
Und so verplemperte Homo Demens die Dekaden. Für 2026 läßt sich nun eindeutig feststellen: Wir brauchen BEIDES! Klimaanpassung, weil jetzt schon Myriaden Menschen an den Folgen der Hitze sterben UND Klimaschutzmaßnahmen, weil es sonst so heiß wird, daß ohnehin kein Leben mehr möglich ist.
Der deutsche Fritzekanzler und seine Fossillobbyministerin Reiche wählen aber beim Thema „Klimaschutz oder Klimaanpassung“ einen anderen Weg: Weder des eine, noch das andere, noch beides. Sondern: Weder noch!
Man präsentiert sich in Abendrobe auf „Hitlers Hügel“und straft die Todesopfer der Brände und der Hitze mit Nichtachtung.
CDU und CSU auf den Spuren Trumps, der ebenfalls alles unternimmt, möglichst viel Kohlendioxid in die Atmosphäre zu blasen, jeden Klimaschutz zu verhindern und die Fossilkonzerne mit Milliardengewinnen zu segnen.
[…] About 70 million people in the US are set to face excessive heat advisories as dangerously hot temperatures scorch much of the country’s southern and central states.
The third major “heat dome” event to hit the US in the past month is gathering strength over the weekend, spanning a vast swathe of the country, from the Gulf of Mexico coast to the Great Plains and the midwest.
Temperatures of 95-105F (35-40C) are expected, with some areas of the south-western US desert potentially reaching 120F (48C). The elevated heat is expected to linger into the coming week, held in place by the heat dome, which is when a high-pressure atmospheric system acts as a sort of lid, trapping heat in place over a region for days or even weeks. [….]
Ein Glück, bald ist Schluß mit Homo Demens. Er brät sich selbst aus der Erdgeschichte aus.
Dann kann die Erde wieder gemütlich existieren und diesen unerfreulichen winzig kurzen Wimpernschlag von zwei Millionen Jahren Menschheitsgeschichte, (verglichen mit den 14 Milliarden Erd-Lebenszeit), als diese Mistkerle sich wie verrückt vermehrten, endlich abhaken. In den letzten 300.000 Jahren rammelte Homo Demens ohne Unterlass, aber damit ist bald Schluß und wir sind alle Asche.
(….) Die Erde ist gewissermaßen das bescheidene Vorstadtmodell des Universums.
Am Rande der Galaxie, chillt sie als mittelgroße Kugel, in mittlerer Entfernung um die Sonne. Das tut sie seit 4,6 Milliarden Jahren; ist also ein echter Best-Ager. Die nächsten 500 Millionen Jahre wird ohnehin nichts passieren. Ab einem Alter von gut fünf Milliarden Jahren, wird es aber sukzessive wärmer, weil die Sonne peu à peu mehr Energie abgibt. Noch zwei, drei Milliarden Jahre, dann liegt die Oberflächentemperatur bei durchschnittlich +70 bis + 80°C. Die Ozeane sind vollständig verkocht. Wenn der dann natürlich nicht mehr „Blaue Planet“ nullt, also 10 Milliarden Jahre alt wird, beginnt auch langsam die große solare „Roter Riese“-Show, bei der schließlich die Erdmaterie im Alter von etwa 12 Milliarden Jahren von der Sonne verschluckt wird. Das Erd-Rentenalter, so ab ca 13,5 oder 14 Milliarden Jahre, kann man sich als ein gemütliches Chillen als planetarer Restnebel um einen Weißen Zwerg, vorstellen.
Die allerlängste Zeit bleibt die Erde völlig unbewohnt. Ob irgendetwas auf ihr herumkraucht, wird der Erde herzlich egal sein. Die Lebewesen, die überhaupt lange da sind, um bemerkt zu werden; Farne, Bakterien oder Eishaie zB; gliedern sich ganz freundlich in die gerade aktuelle Natur ein und stören nicht weiter. (…)














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