Freitag, 7. Juni 2013

Die Liebe Gottes


Thema I:

Marasmus kennt Ihr nicht? Macht nichts, erklär‘ ich euch.
Marasmus ist eine Form des Verhungerns, die vor allem von tödlichem Eiweißmangel gekennzeichnet ist (auch PEM protein-energy-malnutrition).
Bei Marasmus funktioniert die Proteinbiosynthese nicht mehr, so daß keine Enzyme gebildet werden können. Wird der verhungernde Menschen dann mit Kohlenhydraten oder Fetten versorgt, stirbt er dennoch, da inzwischen die aus Eiweiß bestehenden Verdauungsenzyme abgebaut wurden.
Das ebenfalls auf Proteinen basierende Immunsystem wird immer schwächer, so daß die unter Marasmus Leidenden extrem anfällig für Infektionskrankheiten werden.
Marasmus ist schwer zu heilen, weil die Patienten dehydriert sind, Blähbäuche haben, durch den Fettstoffmangel frieren, unterzuckert sind und an Herzinsuffizienz leiden.

Thema II:

Meine LieblingsbischöfinBizarra Käßmann sagte unter anderem auch in ihrer Rücktrittserklärung vom ihre Zentralerkenntnis über Gott auf:
Ich weiß aus vorangegangenen Krisen: Du kannst nie tiefer fallen als in Gottes Hand. Für diese Glaubensüberzeugung bin ich auch heute dankbar."
(Margot Käßmann 24.02.2010)
Natürlich hat die fromme Margot den Satz plagiiert. Er stammt von dem evangelischen Pfarrer und Kirchenliederdichter Arno Pötzsch (*1900 in Leipzig; † 1956 in Cuxhaven), der diesen Satz in Berlin passend zur Wannseekonferenz 1942 als Beginn des Liedes EG 533 schrieb.
Du kannst nicht tiefer fallen als nur in Gottes Hand,
die er zum Heil uns allen barmherzig ausgespannt.
Es münden alle Pfade durch Schicksal, Schuld und Tod
doch ein in Gottes Gnade trotz aller unserer Not.
Wir sind von Gott umgeben auch hier in Raum und Zeit
und werden in ihm leben und sein in Ewigkeit.
Während die Nazis sechs Millionen Juden abschlachteten und einen Krieg mit Gottes Hilfe („Gott mit uns“ stand auf den Koppelschlössern der Wehrmacht und die Mehrheit der deutschen Bischöfe betete eifrig Adolf Hitler und den Endsieg) führte, dem am Ende rund 60 Millionen Menschen zum Opfer fielen, hielten die Kirchisten unerschüttert daran fest, daß Gott jeden Menschen liebe.
Das ist ein „Faktum“, wie Milliarden Christen wissen.
In einem gewissen Sinne liebt Gott jeden Menschen in der ganzen Welt (Johannes 3:16; 1 Johannes 2:2; Römer 5:8). Diese Liebe ist nicht bedingt – sie ist auf dem Faktum basiert, daß Gott Gott der Liebe ist (1 Johannes 4:8, 16). Gottes Liebe für die ganze Menschheit resultiert im Faktum, daß Gott Seine Gnade zeigt, indem Er nicht unmittelbar die Menschen für ihre Sünden bestraft (Römer 3:23; 6:23). Gottes Liebe für die Welt ist im Faktum offenbart, daß Gott den Menschen die Möglichkeit zur Buße gibt (2 Petrus 3:9). Doch bedeutet Gottes Liebe für die Welt nicht, daß Er die Sünde ignoriert. Gott ist auch Gott der Gerechtigkeit (2 Thessalonicher 1:6). Sünde kann nicht für immer unbestraft bleiben (Römer 3:25-26). 
Die größte Liebestat aller Zeiten wird in Römer 5:8 beschrieben: “Wie sehr Gott uns liebt, beweist er uns damit, dass Christus für uns starb, als wir noch Sünder waren.” Jeder, der Gottes Liebe ignoriert, der Gott als Erlöser abweist, der den Retter, der ihn freigekauft hat, verleugnet (2 Petrus 2:1) wird für immer Gottes Zorn (Römer 1:18) und nicht Seine Liebe (Römer 6:23) empfinden. Gott liebt jeden Menschen bedingungslos und Er zeigt Seine Gnade mit jedem Menschen, indem Er die Menschen nicht sofort wegen der Sünde vernichtet. Gleichzeitig ist Gott “im Liebesbündnis” nur mit denjenigen, die Jesu Christi für ihre Erlösung vertrauen (Johannes 3:36). Nur diejnigen, die an den Herrn und Retter Jesus Christus glauben, werden für immer Gottes Liebe genießen.
Liebt Gott jeden Menschen? Ja. Liebt Gott die Christen mehr im Vergleich zu Nicht-Christen? Nein. Liebt Gott die Christen in einem anderen Ausmaß im Vergleich zu Nicht-Christen? Ja. Gott liebt jeden Menschen gleich, indem Er Gnade mit jedem Menschen hat. Gott liebt nur die Christen in dem Sinne, daß nur die Christen Seine ewige Gnade, Barmherzigkeit und das Versprechen Seiner ewigen Liebe im Himmel erhalten. Die bedingungslose Liebe, die Gott für jeden Menschen empfindet, sollte uns dazu bringen, Ihm zu vertrauen, Seine großartige bedingte Liebe dankend zu erhalten, die Er denjenigen schenkt, die Jesus Christus als Erlöser empfangen.
Gott liebt also jeden gleich – außer Afrikanern, Nordkoreanern und anderen Menschen, die nicht so weiß wie Käßmann, Bergoglio oder Merkel sind.

So richtig schwarze Menschen scheint Gott kaum zu lieben. 
Sie sind dazu verdammt ein Leben im Elend zu führen. Zu Millionen läßt Gott jedes Jahr Kinder krepieren, ohne daß sie je so alt würden, daß sie beginnen könnten zu sündigen.
Weltweit leiden Millionen Kinder unter den Folgen von Unterernährung. Jedes Jahr sterben 3,1 Millionen Kinder unter fünf Jahren, weil sie nicht genug zu Essen bekommen. Wie die renommierte Medizinzeitschrift "The Lancet" jetzt in einer umfassenden Analyse zur Ernährung von Neugeborenen, Kleinkindern, Schwangeren und Müttern berichtet, wären knapp die Hälfte (45 Prozent) dieser Todesfälle vermeidbar - allein durch eine bessere Ernährung. […] Dabei sind nicht nur die Todesfälle ein immenses Problem: 165 Millionen Kinder weltweit leiden unter Wachstumsstörungen durch Mangelernährung. Auch das hat schwerwiegende Konsequenzen: Die geistige Entwicklung der Kinder wird ebenso beeinträchtigt wie die körperliche Leistungsfähigkeit im späteren Leben.
Damit, so die "Lancet"-Autoren in ihrer Zusammenfassung, wachse eine weitere Generation heran, die bei der Produktivität hinter ihren Möglichkeiten zurückbleiben müsse. […] Unterernährung, so die Forscher, führe zu Produktivitätsverlusten und reduziere so die wirtschaftliche Leistungskraft eines Landes deutlich. Erst vor wenigen Tagen hatte die Uno-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft FAO ihren Jahresbericht vorgestellt, in dem sie zu ähnlichen Ergebnissen kommt.
Was auch immer sich Gott angesichts der 165 Millionen Marasmus-Patienten auf einem Planeten, der im Überfluß schwelgt, denken mag: 
Die Christliche Welt in Europa und Nordamerika könnte verhältnismäßig leicht den Hunger auf der Erde bekämpfen. 
Laut Angaben des UN-Sonderberichterstatters für das Recht auf Nahrung Jean Ziegler leiden weltweit eine Milliarde Menschen unmittelbar und mittelbar an Hunger.
Um die am schwersten Betroffenen, die 165 Millionen an Marasmus Leidenden am Leben zu halten, empfehlen die Autoren der "Lancet"-Analyse zehn grundlegende Maßnahmen, die insgesamt läppische zehn Milliarden Euro kosten würde. Das sind gerade mal 60 Dollar pro Menschenleben und Jahr.
Zwar sei der Anteil der wachstumsgehemmten Kinder in wirtschaftsschwachen Ländern seit 1990 von 40 Prozent auf 26 Prozent im Jahr 2011 zurückgegangen, dennoch sind 165 Millionen Kinder weltweit weiterhin davon betroffen. Noch schwerer trifft es die 71 Millionen Kinder, die an chronischem Nährstoffmangel leiden. In der Fachsprache heißt dieser Zustand Marasmus: 19 Millionen Kinder weltweit gelten als schwere Fälle, weitere 52 Millionen als davon betroffen.
Allein 800.000 Todesfälle jährlich sind der Studie zufolge auf Probleme beim Stillen zurückzuführen, mehr als 800.000 Todesfälle in den ersten Lebensmonaten gehen demnach auf das zu niedrige Geburtsgewicht Neugeborener zurück. Die Mütter sind am stärksten durch Blutungen während und nach der Geburt gefährdet. Ein Großteil dieser Todesfälle könnte durch eine ausreichende Zufuhr wichtiger Nährstoffe verhindert werden, so die Autoren.
Die Kosten für die vorgeschlagenen Versorgungsprogramme schätzen sie auf knapp zehn Milliarden sogenannte Internationale Dollar. Mit einem "International Dollar" kann im Bezugsland die gleiche Menge Waren gekauft werden wie mit einem US-Dollar in den USA. (Dennis Ballwieser, Spon, 06.06.13)

Angela Merkel versteht sich ausdrücklich als Christin, deren Regierungshandeln immer vom christlichen Menschenbild bestimmt wird.
Die zehn Milliarden Dollar, mit denen Millionen Kinder vorm Verhungern gerettet werden könnten, mag die Kanzlerin aber genauso wenig aufbringen, wie Papst Franz, der sich angeblich so um die Armen sorgt und das Geld locker im IOR zur Verfügung hat.

Stattdessen überzieht Merkel die Welt mit Waffenexporten und sonnt sich augenblicklich in einer Rekordzustimmung von 70%.
Angela Merkel und ihre Union erfreuen sich weiterhin an einem stabilen Frühsommerhoch. Die Drohnen-Affäre kann am Image der Kanzlerin nicht kratzen, ihre Popularitätswerte liegen auf Höchstniveau. […] Abgesehen von de Maizière haben Anfang Juni alle abgefragten Spitzenpolitiker an Popularität gewonnen. Angela Merkel führt mit weitem Abstand und 70 Prozent (+ 5) Zustimmung die Tabelle an, knapp gefolgt von Finanzminister Wolfgang Schäuble 67 Prozent (+ 7)

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