Dienstag, 3. Mai 2016

All eyes on Indiana

Ted Cruz wäre schon sehr gern US-Präsident und somit mächtigster Mann der Welt, denn nur in dem Job kann er seine bahnbrechenden Erkenntnisse der Menschheit vermitteln.

Schusswaffen machen die Gesellschaft sicher.




Die Abschaffung der Krankenkassen macht Amerikaner gesünder.

Die Abschaffung der Bundessteuerbehörde IRS und radikale Steuersenkungen führen zu einem ausgeglichenen Haushalt.

According to the Tax Foundation, a nonpartisan think tank, Cruz's tax plan would cost the government $768 billion in revenue over 10 years, money that would be added to the national debt -- unless, as president, Cruz found a way to reduce government spending.

Es gibt keinen von Menschen verursachen Klimawandel.

Die Gay marriage-Entscheidung des Supreme Court sieht Cruz als eine Form der Tyrannei an.

He called last June’s legalization of same-sex marriage and laws regarding the rights of transgender people have led to a “time of crisis” in the United States. He said the Supreme Court ruling that essentially overturned state bans on marriage equality is “illegitimate” and the “very definition of tyranny.” Cruz also blasted President Obama after the White House was lit up in the colours of the rainbow pride flag following the ruling.

Den Nahen Osten befriedet man durch einen radikal anti-iranischen Kurs und Flächenbombardements bis der Sand glüht!

In early December, Sen. Ted Cruz, R-Texas, began saying that his military approach to ISIS would be "carpet bombing." He said during a speech in Iowa on Dec. 5 that "we will utterly destroy ISIS. We will carpet bomb them into oblivion. I don't know if sand can glow in the dark, but we're going to find out."

Trotz dieser wunderbaren Erkenntnisse Cruz’ konnte er bisher nur 572 Delegiertenstimmen einsammeln, während Kollege Trump bereits 1002 Stimmen auf sich vereinte.

Die magische Anzahl von 1237 Delegierten, die ausreicht, um sicher als Präsidentschaftskandidat nominiert zu werden, befindet sich also in greifbarer Nähe für den Irren aus New York.

Die meisten verbleibenden Delegierten gibt es für die GOP-Kandidaten am 07.06., dem letzten Vorwahltag zu gewinnen: 172 in Kalifornien und 51 in New Jersey.
Beides sind ganz schlechte  Staaten für Cruz; Kalifornien gilt als liberal und New Jersey ist Trumps Hinterhof.

Die einzige Möglichkeit für Cruz noch einmal richtig aufzuholen bildet die heutige republikanische Vorwahl im Bundesstaat Indiana; dort werden 57 Stimmen vergeben.

Der radikalrechte Texaner ist so verzweifelt, daß er sein gesamtes Pulver für Indiana verschoss.

1.   Er bildete eine Wahlallianz mit Kasich, der heute nicht antritt, um die Anti-Trump-Stimmen bei Cruz zu sammeln.

2.   Er zog überraschend jetzt schon, also lange vor einer Nominierung seine Vizekandidatin Fiorina aus der Tasche. Ein Manöver, welches man sich üblicherweise für die general elections aufhebt.



Etwas unglücklich verliefen allerdings die ersten gemeinsamen Auftritte der beiden ultrakonservativen Lügner.
Erst wußten sie nicht wie man sich an den Händen hält und kurz darauf wirkte Fiorina so als würde sie vor Entsetzen in Ohnmacht fallen, als Heidi Cruz plötzlich vor ihr stand.


3.   In einem letzten Akt der Verzweiflung wollte sich Cruz gestern als harter Mann präsentieren und marschierte überraschend mitten in eine Trump-Fan-Crowd, um sie mit “hard talk” zu konfrontieren.   Auch das ging natürlich schief. Kein Trump-Fan ließ sich locken; im Gegenteil, sie nannten ihn wie ihr Idol „lyin‘ Ted.“

Trump selbst glaubt, daß er heute Cruz endgültig erledigen kann.
Um noch einmal klar zu stellen, welch miesen Stil GOPer pflegen, brachte er Rafael Cruz, den Vater seines Erzrivalen, in Zusammenhang mit dem Kennedy-Mord.

Trump übernahm in einem Telefoninterview des Senders Fox News die Darstellung des "Enquirer", Rafael Cruz sei kurz vor dem Mord an Kennedy mit dem Attentäter Lee Harvey Oswald zusammen gewesen. Dem Blatt zufolge zeigt ihn ein Bild mit Oswald beim Verteilen von Pro-Fidel-Castro-Flugblättern in New Orleans im Jahr 1963 - ein paar Monate vor Kennedys Ermordung in Dallas. "Was hatte er mit Lee Harvey Oswald zu schaffen, kurz vor dem Tod?" fragte Trump. "Es ist schrecklich."

Cruz Senior, ein regelrechter Hassfanatiker und Extremist, der schon zu Morden an Schwulen aufrief, wurde sofort von seinem Söhnchen Ted ("Er ist der leibhaftige Teufel; erbärmlichere Hurensohn“ - John Boehner) in Schutz genommen.

Republican presidential hopeful Ted Cruz lashed out at rival candidate Donald Trump on the day of Indiana's primary on Tuesday, calling him a pathological liar, narcissist and bully after the front-runner linked Cruz's father to John F. Kennedy's assassin.
"I'm going to tell you what I really think of Donald Trump. This man is a pathological liar. He doesn't know the difference between truth and lies," Cruz told reporters in a scathing indictment.
"He lies practically every word that comes out of his mouth. And...his response is to accuse everybody else of lying."

Wenn man sieht wie sich Parteifreunde gegenseitig behandeln, wird es sicher noch ein demokratischer Hochgenuss, sobald sich Trump wie angekündigt mit Hillary Clinton beschäftigt.


Keine Kommentare:

Kommentar posten