Sonntag, 6. April 2014

Rechtes Heucheln


Der Faible von JF und PI für Kreuznet und umgekehrt zeigte, daß sich auch im 21. Jahrhundert der Katholizismus und die äußerste Rechte sehr nahe sind.

Die katholische Kirche hat 1500 Jahre ausschließlich die Interessen der Reichen und Herrschenden gegen die Rechtlosen und Armen vertreten.

Die christliche Kirche entwickelte exklusiv den Antisemitismus, der sich nahtlos von einem der schlimmsten Judenfeinde der Geschichte, nämlich Martin Luther, auf Adolf Hitler weitervererbte.

Christen und Rechts-Konservative decken sich HEUTE aber nicht nur den gleichen (a-) sozialen Vorstellungen über die Einkommensverteilung, der Ablehnungen von Bürgerrechten und der Feindschaft gegenüber Juden und Muslimen.

Katholische Priesterseminare und NPD-Parteitage haben außerdem einen sehr männerbündlerischen Habitus.
Man ist in einer fast frauenfreien Umgebung und kann sich ungestört untereinander näher kommen.
 Wer persönlich keine Frauen mag, vor Frauen Angst hat oder aber schlicht schwul ist, findet sowohl in der RKK als auch bei der NPD ein ideales Biotop um dem Männlichen zu frönen. Schon Olivia Jones fragte sich besorgt, ob die NPD nicht „doch ein schwuler Verein ist“!

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 Uniformen, Klamottenfetisch, Männlichkeitsrituale, Misogynie, Beharren auf den Geschlechterrollen, Idealisieren von maskuliner Schönheit.
Als Klemmschwester ist man bei den Nazis genauso richtig wie bei Kreuznet.

Es ist psychologisch vollkommen verständlich, daß heimlich Schwule besonders hysterisch auf Outings reagieren und sich zu schützen suchen, indem sie selbst am lautesten homophob rumpöbeln.

Wird einer der ihren aber enttarnt, müssen Köpfe rollen.
Das ging früher nach der Methode Ernst Röhm und heute erfolgt es durch Ausschluß und Naserümpfen.
Gerade erst haben die ebenfalls extrem männerbündlerisch auftretenden Boy Scouts of America einen schwulen Gruppenchef gefeuert.
Es könnte ja abfärben; oder, was noch schlimmer ist, die Aufmerksamkeit der Außenstehenden darauf lenken, daß überhaupt Schwule unter den BSA sein könnten.

Soso, Ex-NDP-Chef Holger Apfel, seines Zeichens dick, dumm und häßlich, ist also zudem auch noch schwul.
[….]  Ähnlich wie bei den katholischen Priestern birgt die homosexuelle Lebensweise die Möglichkeit die Mitglieder „auf Linie“ zu halten, weil sie erpressbar sind.
Wer in Ungnade fällt, kann jederzeit mit den Homogerüchten ausgeschaltet werden.
Genau das scheint Holger Apfel passiert zu sein.
Das ging dann ganz schnell. Rücktritt vom Fraktionsvorsitz der Sächsischen Landtagsfraktion, Rücktritt vom NPD-Bundesvorsitz, Austritt aus der NDP.
Ein schwerer Verlust für die deutsche Parteienlandschaft. Mir kommen die Tränen.

Mit seinem Austritt kommt Apfel einem drohenden Parteiausschlussverfahren zuvor. Auf einer Krisensitzung am Sonntag hatte das NPD-Präsidium dem 42-Jährigen einen Austritt nahegelegt. In der Partei gab es Gerüchte, laut denen es im Sommer zu einem Vorfall gekommen sei, bei dem sich offenbar ein Anfang 20-jähriger NPD-Helfer von Apfel belästigt gefühlt habe. Bereits in der Vergangenheit hatte es in der Partei immer wieder Gerüchte über Apfels Privatleben gegeben, wie auch Sicherheitskreise bestätigen.
"Mit Befremden muss das Parteipräsidium zur Kenntnis nehmen, dass die zunächst von Apfel zur Begründung für seinen Rücktritt angeführten 'Krankheitsgründe' offenbar nur ein Teil der Wahrheit sind. Weitergehende Vorwürfe, die Verfehlungen in der Vergangenheit betreffen, hat Apfel bislang nicht entkräftet", hieß es am Wochenende in einer Erklärung des Parteivorstands. Auch Apfels Ehefrau soll am Dienstag aus der NPD ausgetreten sein.


Soeben wurde erneut ein ganz hohes Tier der deutschen NPD gegangen.
Diesmal traf es den NPD-Urgestein und Generalsekretär Peter Marx, der ohnehin schon in der Kritik war, weil er häufig zusammen mit der Porno-Darstellerin Ina Groll gesichtet wurde. Das an sich war zwar noch kein Problem, aber Groll, AKA „Kitty Blair“, die selbst extrem rechts denkt und sich bei den Neonazis engagiert, hatte in einem ihrer Filme mit zwei „Negern“ Sex, was die arisch orientierten Braunen entsetzte. Sie denken braun, aber die Haut muß weiß sein.
Auf einer Porno-Sause unter Neonazis spielte auch ein „Peniskuchen“ eine Rolle.
SPON verbreitete sogar Bildes des Corpus Delicti.


Und mit Penissen ist das so eine Sache….

Als eifriger Kreuznet-Leser weiß ich inzwischen um das immerwährende Faszinosum „Penis“.
Nichts scheint die Homophoben so nachhaltig zu beschäftigen, wie die verschiedenen Verwendungsmöglichkeiten der männlichen Genitalien.
Darin sind die Rechts-Außen der Katholischen Kirche mit ihrem Papst einig.
Fast das gesamte Moralgebäude kreist um Masturbation, Analverkehr und Kondome.
Die eifrigen Neologisten bereichern den Wortschatz ihrer Leser dabei mit Ausdrücken wie "notorischer Sodomist", "Schokostecher" oder "Homo-Auflauf".
Bezeichnenderweise ignorieren die Männer in den Kleidern weibliche Genitalien fast vollkommen - offensichtlich können die auf untenrum fixierten Lustgreise ihre Phantasie nicht so weitgehend einsetzen.
Wie der Teufel das Weihwasser fürchten sie, daß auch mal eine Frau Priester werden könnte.
Ihre Imaginationskraft erschöpft sich im schwulen Geschlechtsakt.

Vermutlich werde ich die größte transnationale Schwulenorganisation der Erde (=RKK) nie verstehen.

Insbesondere konservative Christen sind ja geradezu besessen von Penissen. Ausschließlich vom Penis hängt die Eignung einer Person für kirchliche Posten ab. Wer nicht per Hodengriff als männlicher Penisträger getestet ist, darf nicht Papst sein, wer zu keiner Erektion fähig ist, darf nicht heiraten, weil Liebe ohne Ständer christlich nicht denkbar ist.
Überhaupt sind Religionen von Penissen fasziniert. Man denke nur an den Vorhaut-Wahn der Juden und Moslems.

Rechtslastige Männerbündler kreisen also sehr viel um das Thema „Penis“.
Wenn das aber in Form eines Dildo-förmigen Kuchens an die Öffentlichkeit gerät, hat es den Nachteil, latent schwul zu wirken.
Und das mögen die Rechten nach wie vor gar nicht. Jedenfalls mögen sie ess nicht zugeben.
Also flog Marx im hohen Bogen Apfel hinterher.

Generalsekretär Peter Marx war in die sogenannte Peniskuchen-Affäre verwickelt und musste nun nach weniger als einem Jahr den Posten räumen. Auch in der Schweriner NPD-Fraktion verliert Marx seine Anstellung.
[….] Am Sonntag, dem zweiten Tag der NPD-Bundesvorstandssitzung wurde die Debatte um Peter Marx auf die Tagesordnung gesetzt. Nachdem Spiegel Online bereits von der bevorstehenden Abwahl des NPD-Funktionärs berichtet hatte, gab sich dieser bis zuletzt kämpferisch: „Ich bleibe Generalsekretär, ich sehe keine Mehrheit für meine Abwahl“, sagte Marx. Denn für seine Absetzung würde eine Zweidrittelmehrheit des Vorstands benötigt.
Dazu kam es jedoch nicht mehr. Wie die NPD mitteilt, hätte Marx sein Amt von sich aus zur Verfügung gestellt [….]  
„Wir haben keine Anschlussverwendung mehr für ihn“, so Pastörs gegenüber Spiegel Online. [….]


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