Freitag, 4. November 2016

Welches Kraut raucht Breit-Keßler?

Das ist wie mit der kostenlosen Sendezeit im Wert von zwei Milliarden Dollar, die Trump geschenkt bekam:
Deutsche Protestanten werden zum 31.10., dem Reformationstag zum 500. Lutherjahr, mit kostenloser Werbung zugeschüttet.

Im Bett mit Martin Luther

Lasst uns froh und Luther sein

Keine Zeitung, kein TV-Magazin, das nicht ausführlich für Luther und die Reformation trommelt.

Letzten Sonntag, beim evangelischen TV-Gottesdienst im ZDF, dem extra-öden "Festgottesdienst zur Einführung der neu überarbeiteten Lutherbibel“ aus der Ev.-Luth. St. Georgenkirche in Eisenach predigte niemand geringeres als der EKD-Chef Heinrich Bedford-Strohm selbst.
Aber auch ihm gelang es nicht der kamerageilsten Protestantin zu entfliehen. Kaum hatte HBS seinen Segen gesprochen, sprang Margot Käßmann buchstäblich aus den Kulissen winkend ins Bild und drängte sich vor die Kamera.

Der Erz-Antisemit und fanatische Menschenhasser Luther wird gegenwärtig so durchdekliniert, daß inzwischen jeder weiß, mit welcher historischen Person man es zu tun hat.

 [….] “Eines muss man allerdings diesem Mann lassen: Er war wahrhaftiger als  seine Nachfolger. In aller Offenheit und Brutalität deckte er auf, was  er über Gott dachte. Frank und frei erklärte er, dass "sich die Natur  vor solcher göttlichen Majestät entsetzen muss".(1) Gott sei  "schrecklicher und greulicher denn der Teufel. Denn er handelt und geht  mit uns um mit Gewalt, plagt und martert uns und achtet unser nicht." (2) "In der Majestät ist er ein verzehrendes Feuer." (3) Wenn ein Mensch "recht an Gott gedenket, so erschrickt ihm das Herz im Leibe und liefe wohl zur Welt aus." (4)  Gott hat nach Luther eine geradezu sadistische Lust am Schmerzzufügen:  "Er schlingt einen hinein und hat solche Lust daran, dass er aus seinem  Eifer und Zorn dazu getrieben wird, die Bösen zu verzehren. Fängt das  einmal an, dann hört er nicht mehr auf." (5) "Dann werden wirs lernen, wie Gott ein verzehrend Feuer sei, das da allemache und eifere zu beiden Seiten." (6) "Das ist denn das verzehrend fressige Feuer." (7) "Und wirst du sündigen, so wird er dich auffressen." (8)  "Denn Gott ist ein Feuer, das verzehret, frisset und eifert, das ist,  er bringt euch um wie das Feuer ein Haus verzehrt, zu Asche und Staub  macht."(9) Das Schreckliche, Wütende in Gott falle den  Menschen an, als wäre Gott der Teufel selber. Er, Luther, sei "nicht nur  einmal bis auf Todesgefahr davon angefochten worden (…) Lehren soll man  zwar von Gottes unausforschlichem und unbegreiflichem Willen; aber sich  unterstehen, denselben zu begreifen, das ist sehr gefährlich und man  bricht sich dabei den Hals." (10) […..]

Und was sagt die Lutherbotschafterin Margot Käßmann zu dem realistisch-biblischen Gottesbild ihres und Hitlers Idols Luther?

 “Ich weiß aus vorangegangenen Krisen: Du kannst nie tiefer fallen als  in Gottes Hand. Für diese Glaubensüberzeugung bin ich auch  heute dankbar."

Wie wir aus diesem Blog wissen, amtiert Käßmann lange nicht mehr unangefochten als „dümmste Bischöfin der Welt“, sondern bekam mit Susanne Breit-Keßler hartnäckige Konkurrenz.

Die bayerische Bastbirne empfindet Martin Luther als fröhliche Aufforderung zum Tanze.

Das läßt hoffen, denn keine Institution steht so sehr für abgefahrene Tanz-Performances, wie die Evangelische Kirche!


Und nein, dieser Tanz ist noch nicht das Schlimmste, das einem zum Thema “Jesus” und “Tanz” widerfahren kann.

Das toppt Breit-Keßler noch mit ihrem extra-sinnlosen Bemühen von plattesten religiotischen Metaphern.



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