Mittwoch, 7. Februar 2018

Viecherhalter

Als kleines Kind liebte ich Mitjas über alle Maßen.
Mitjas war der Schäferhund-Chowchow-Mischling meines Cousins und wohnte gleich im Nachbarhaus. Er sah mehr nach Schäferhund aus, war aber etwas langfelliger, hatte einen deutlichen Rotstich und traurige Augen.
Mein 25 Jahre älterer Cousin arbeitete tagsüber und ließ Mitjas allein in der Wohnung; ich konnte jederzeit rübergehen und ihn rausholen, was ich natürlich gern und oft tat.
Besonders gut gehorchte er nicht, war aber sehr verschmust. Und da er ein enorm großer Hund war, fühlte ich mich als kleines Kind natürlich sehr sicher mit ihm. Es gefiel mir ihn dabei zu haben, wenn ich allein draußen unterwegs war.

Einmal war Christoph, der coolste Junge zu Besuch; also der blonde Strahlemann, der besser in Sport war als wir anderen, den jeder mochte und der im Grundschulklassen-Coolheits-Ranking deutlich über mir stand. Altersentsprechend und da das Internet noch nicht erfunden war, spielten wir draußen und dabei holte ich aus reiner Gewohnheit Mitjas hinzu.
Auf einmal war Christoph nicht mehr so cool, er hatte Angst vor großen Hunden und wurde ganz still. Ich bemerkte das gleich und war äußerst irritiert. Also brachte ich den ebenfalls sehr irritierten Mitjas zurück ins Haus. Wir spielen weiter, rodelten. Aber etwas war anders. Christophers grenzenlose Coolness war angekratzt und ich, der klar weniger Bewunderte, hatte Punkte gesammelt, weil ich mich überhaupt nicht vor dem großen roten Hund fürchtete; im Gegenteil, ich konnte sogar meinen Klassenkameraden beschützen und erwarb mir Vertrauen, indem ich nie jemand von seiner Ängstlichkeit erzählte.

Mein Cousin war von Mitjas Beschützer-Fähigkeit überzeugt und erzählte wie dieser einmal als nachts sehr gruselige Typen auf der Straße waren, plötzlich „bei Fuß“ ging und knurrte.
Andererseits war da Bernie, den mein Cousin beim Schüleraustausch in San Diego kennengelernt hatte. Der sollte ihn eines Tages besuchen; aber der Flieger aus den Staaten kam viel zu früh, so daß er sich schon mal allein aufmachte zu uns. Mein Cousin war aber nicht da, und da Bernie nicht wußte, wo er bleiben sollte, brach er über die Terrassentür ein, die man leicht von außen aufdrücken konnte. Drinnen saß nur Mitjas, der ihn freudig und schwanzwedelnd begrüßte; der ihn so hungrig ansah, daß Bernie erst mal Nudeln kochte, weil er in der ihm völlig fremden Wohnung kein Hundefutter für den völlig fremden Hund fand.
Klar war Bernie ein netter sympathischer Typ, aber sollte ein einigermaßen als Wachhund tauglicher Mitjas nicht ein wenig skeptischer mit fremden Männern umgehen, die in die Wohnung einbrechen?

Nach meiner damaligen Theorie war Mitjas Opfer seiner Verfressenheit geworden; oft genug hatte er mich dazu gebracht ihn nach der Schule zu füttern, indem er erbärmlich weinend vor dem Hundefutterschrank stand, obwohl ihn mein Cousin wenige Stunden vorher gerade üppig gefüttert hatte.
Ein fremder Mensch, der durch die Terrasse eindringt, war für ihn vermutlich weniger eine Gefahrenquelle als eine willkommene Möglichkeit eine Extramahlzeit abzustauben.

Aus heutiger Sicht ist allerdings auch vorstellbar, daß dieser Hund einfach nicht der schlauste Vierbeiner war.
Das zeigte sich schon daran, daß er gelegentlich verloren ging, weil er sich verlief und dann nicht mehr wußte wo er hingehört.
In der Regel ging das glimpflich aus, da Mitjas sich vor Autos fürchtete und daher von der Straße wegblieb. Stattdessen zog es ihn auf die andere Seite der Häuserzeile. Dort gab es einen Wanderweg mit vielen Spaziergängern, an die er sich, zutraulich wie er war, einfach ranhängte. Irgendjemand würde schon den kleinen Anhänger an seinem Hals mit der Telefonnummer bemerken, so daß mein Cousin angerufen wurde, um seinen Hund wieder einzusammeln.

Einmal holten wir ihn zusammen bei einem älteren Mann ab, der mehrere Kilometer entfernt in einem großen Haus wohnte. Schade, daß Sie schon da sind, lächelte er uns entgegen; er hätte den schönsten Tag seit Jahren gehabt und würde Mitjas am liebsten gar nicht wieder hergeben.

Wieso er denn selbst keinen Hund habe, wollte mein Cousin wissen und erhielt zur Antwort „Wissen Sie, dafür liebe ich Tiere zu sehr.“

Dieser Satz blieb mir die nächsten 40 Jahre im Kopf, weil ich ihn erst paradox und unverständlich fand, später aber die tiefere Weisheit in ihm erkannte.
Man sollte nicht aus egoistischen Motiven ein Tier halten, wenn man nicht sicher ist dem Wesen das allerbeste Leben bieten zu können.

Vor über vier Dekaden begriff ich das noch nicht. Ich liebte Tiere und wollte mich um sie kümmern. Das war gleichbedeutend damit möglichst viele Haustiere zu haben.
Einen eigenen Hund wollte ich nie, da ja Mitjas nebenan war, aber bis meine Mutter ihre Tierhaarallergie entwickelte, war mein Kinderzimmer ein halber Kleintierzoo. Ich hatte zwei sterilisierte mongolische Wüstenspring-Mäuseriche, die es erstaunlicherweise schafften sich auf über 30 Individuen zu vermehren.
Da waren Hannibal und Merli, meine bunten kleinen Meerscheinchen und natürlich der riesige Wolki, die extrem langhaarige Albino-Meersau.
Neben dem Bett stand noch der Käfig mit dem Goldhamster. Nebenan, im Flur die beiden zugeflogenen Wellensittiche und auf meinem Schreibtisch das große Aquarium mit den Mini-Wasserschildkröten.
Zu allem Übel war ich dieses eigenartig stille kontemplative Kind, welches sich nicht darum drückte die Käfige zu säubern. Ständig fuhr ich mit dem Fahrrad in die nahegelegene Drogerie, um noch mehr Streu und Heu und Leckerlis zu kaufen.

Ich wurde aber erwachsen und begann mir Sorgen um das Wohl meiner kleinen Lieblinge zu machen, sorgte immer mehr dafür die Piepsis frei fliegen zu lassen, baute große Einzäunungen, um die Meerschweine draußen auf dem Gras frei rumlaufen zu lassen.

Der Gedanke an den alten Mann, zu dem Mitjas vor ein paar Jahren gelaufen war, wurde im stärker. Wenn ich wirklich Tiere liebe, sollte ich sie doch nicht einsperren und zur Vergnügung des Menschen halten.
Da Kleintiere eine recht übersichtliche Lebensdauer haben und mich die Sorge um ihre Freiheit umtrieb, war ich ab meinem Teenagerleben tierfrei.
Ich hörte auf den Hagenbecks Tierpark zu besuchen, weil mir die Groß-Viecher in den kleinen Käfigen Leid taten. All die Hospitalismus-Raubkatzen, die tumb und offensichtlich psychisch gestört auf engstem Raum hin- und hergingen.

(In den letzten zehn Jahren verstand auch Hagenbeck. Das Delfinarium ist abgeschafft. Die Anzahl der Tierarten wurde extrem reduziert – dafür gibt es mehr Individuen einer Art, die auf erheblich größeren Flächen leben. Enrichment wurde eingeführt; es wird also enormer Wert auf „artgerechte Haltung“ und Beschäftigung gelegt.)

Ich radikalisierte mich weiter. Trat verschiedenen Umwelt- und Tierschutz-Organisationen bei, spende regelmäßig an Greenpeace. Ich schreibe Petitionen an Kosmetikkonzerne, um mich gegen Tierversuche zu verwahren. Ich protestiere gegen Tier-Haltung in Zirkussen und bin seit 30 Jahren Vegetarier, weil ich es aus grundsätzlichen moralischen Erwägungen ablehne Tiere zu essen, obwohl es nicht sein muss.

100% Konsequenz ist unmöglich. Das würde bedeuten sich zum Wohle der Fauna und Flora umzubringen; der Mensch ist nun einmal der größte Naturschädling überhaupt.
Im Jahr 2013 konnte/durfte ich einmal die Forschungsabteilung im UKE-Herzzentrum besuchen und die Abteilung mit den Versuchsmäusen- und Ratten begehen.
Das war extrem beklemmend. „UNMORALISCH! UNMORALISCH!“ schrie es in mir.
Aber ganz ehrlich ist das nicht, solange man gesund ist.
 Liegt die eigene Mutter, die Schwester oder der Sohn nebenan auf der Intensivstation im Sterben und es gibt eine kleine Hoffnung, daß die Pharmaforscher da drüben doch noch einen Wirkstoff finden, um den Angehörigen zu retten, sind einem die Mäuse verdammt egal.

Menschen sind nun einmal nicht konsequent in ihrer Tierliebe. Sie lieben niedliche Tiere, die sie maximal vermenschlichen können.

Der Hund, der wie ein Familienmitglied behandelt wird und dessen vermeidlich menschliche Eigenschaften gelobt werden. „Wie ein richtiger Mensch!“ klatschen die öffentlichen Tierhalter Glööckler, Moshammer vor Entzücken, wenn ihre Daisy am Tisch sitzt. Unter welchen Bedingungen die Tiere geschlachtet werden, aus denen Daisys Hundefutter produziert wird, interessiert nicht.
Man möchte Robbenbabies schützen, weil sie so flauschig sind und niedliche Knopfaugen im Kindchenschema-Kopf haben. Deren Haut darf nicht zur Kleidung von Menschen verwendet werden.
Schweinen und  Kühen die Haut abzuziehen ist uns aber völlig egal, weil wir halt gerne die coolen Lederhandtaschen und Lederjacken tragen.
Voller Empörung werden bayerische Uralt-Bauern mit Strafandrohungen überzogen, wenn die sich erdreisten sollten, ihren Hofhund zu kochen.
Wenn derselbe Bauer aber mal eben 20.000 Puten oder 500 Schweine „keulen“ muss, weil irgendeine Pharmakonzern Mist gebaut hat, schert es niemand.
Wir boykottieren jahrelang erfolgreich Thunfisch, weil die bösen bösen Thunfischer als Beifang gelegentlich einen Delphin erwischen, der dann sterben muss. Unmoralisch, denn wir lieben doch Flipper.
Die Thunfische selbst haben aber keinen Wert?

Was sind Menschen nur für erbärmliche Schwachköpfe.
Tiere haben keine unterschiedliche Moral, weil sie in unseren subjektiven Augen „gut“ oder „schlecht“ sind.
Niedlichkeit ist kein ethisches Kriterium, um ein Leben weniger wertvoll zu machen.
Hunde sind nicht grundsätzlich schützenswerter als Schweine.
Delfine sind nicht besser als Haie, weil ihr Mundwinkel nach oben zeigen und sie somit „lächeln“, während die nach unten gebogenen Hai-Mundwinkel „grimmig“ aussehen.
Wir Menschen haben überhaupt kein Recht Tierarten auszurotten.

Die Menschen haben auch an allen Stränden der Welt fürchterliche Angst vor Haien.

So töten Menschen aus puren Vergnügen im Jahr rund 200 Millionen Haie. Oft auf besonders perfide Weise, indem ihnen bei lebendigem Leib die Flossen abgehackt werden und sie dann zum elenden Verenden zurück ins Meer geworfen werden.
Umgekehrt töten Haie durchschnittlich unter fünf Menschen im Jahr.
Während aber das Wort „human“ mit durchweg positiven Begriffen konnotiert wird, gelten Haie als das personifizierte Böse. Bestien, die sich gut in negativer Metaphorik wie „Finanz-Hai“ verwenden lassen.

Dabei werden weltweit im Jahr unter zehn Menschen von Haien getötet, während über hundert Sonnenbadende dadurch sterben, daß ihnen am Strand eine Kokosnuss auf den Kopf fällt.

Wir rotten aber Tierarten aus, während wir die ungemein gefährlicheren Kokospalmen für ungefährlich halten.

Der Blick auf die UICN-Seite führt dazu, daß man sich dafür in Grund und Boden schämt zur Spezies Mensch zu gehören - es ist das blanke Grauen:

17% der 1045 Hai- und Rochenarten, 12,4 % der Zackenbarsche und sechs der sieben Meeresschildkrötenarten sind vermutlich nicht mehr zu retten.

27 % der 845 Riff-bildenden Korallen stehen unmittelbar vor der Ausrottung, weitere 20% sind bedroht. 27,5 % der Seevögel sind unmittelbar vom Aussterben bedroht (11,8% der Landvögel).

Elf der 28 bereits ausgestorbenen Amphibien-Arten sind in den vergangenen 29 Jahren verschwunden. Bei 120 weiteren Arten haben die Forscher kaum noch Hoffnung, ein lebendes Exemplar zu finden. So gilt mittlerweile ein Drittel aller Amphibien als vom Aussterben bedroht - das sind 2000 Spezies.

So Martin Kotynek, der in dem Artiek "die dunkelrote Liste" auf die zusätzlichen Gefahren durch den Klimawandel hinweist.

Von den 17.000 untersuchten Vogelarten, Korallen und Amphibien, die derzeit nicht direkt vom Aussterben bedroht sind, sind hohe Prozentsätze mittelbar durch die Folgen der Erderwärmung gefährdet.
Das betrifft 30% der Vögel, 51 % der Korallen und 41 % der noch nicht direkt gefährdeten Amphibien.

Aber auch an dieser Front, können wir uns ob unserer Industrie-hörigen Öko-feindlichen Führer wie Merkel und Co in Pessimismus ergehen.

Ich behaupte, daß viele deutschen Hundehalter in Wahrheit einfach Egoisten sind, die es mögen, wenn sich ihnen ein anderes Lebewesen total unterordnet und stets zur Verfügung steht.

Leider bin ich inzwischen ebenfalls allergisch gegen viele Tierhaare. Einen Hundehalter zu bitten sein Tier von einem fern zu halten, ist allerdings fast nicht möglich.

Das erlebe ich immer wieder in kleinen Geschäften oder Kiosken, wenn jemand mit einem großen unangeleinten Hund hineinkommt, der dann gleich auf mich zuläuft und ich freundlich bitte, den Hund zu sich zu rufen, weil ich nicht von ihm berührt werden möchte, werden die Halter in 9 von 10 Fällen sofort wütend und beschimpfen mich. IHR Hund tue niemand etwas.

Gerade erst vor ein paar Wochen ging ich zu Fuß meine Wohnstraße entlang. Eine kleine Einbahnstraße mit einem Fußweg rechts und links.
Vor mir ging eine Frau sehr langsam mit ihrem Schäferhund an dem ich mich nicht vorbei traute.
Also habe ich ca 15 m hinter ihr die Straßenseite gewechselt, bin still und schnell auf der anderen Seite vorbei gegangen und dann ca 15 m vor ihr wieder auf die richtige Seite gegangen.
Sofort folgte eine Pöbelattacke mit Worten wie „Arschloch“ etc.

Und auch gerade erst ein paar Tage her: Ich bin im Gemüseladen, der sehr klein ist. Im Eingang lagerten ein paar Säcke Kartoffeln. Eine nette ältere Dame mit einem Cocker Spaniel kommt hinein, der Hund hebt sein Bein und pinkelt über die Kartoffeln.
Immerhin ein Lebensmittel.
Ich habe mich schon gar nicht mehr getraut was zu sagen, aber als die Ladenbesitzerin darum bat den Hund von den Lebensmitteln fernzuhalten, schimpfte die Dame sofort los wie ein Rohrspatz. Ob sie eine Hundehasserin wäre? Man würde doch Kartoffeln sowieso abwaschen.
Natürlich weiß ich, daß der Hund an sich fast nie das Problem ist, sondern deren beschissene Besitzer, die den armen Hund falsch behandeln.
Für den Unbeteiligten, der gebissen wird, ist das aber irrelevant, da es Hunde nun mal nur MIT Besitzer gibt.

Hunde sind nicht besser oder schlechter als andere Tiere.
Und es gibt selbstverständlich Grund sich vor Hunden zu fürchten.
50.000 Hundebisse werden allein in Deutschland jedes Jahr Versicherungen gemeldet.  Die Dunkelziffer beträgt womöglich ein Vielfaches.

Tatsächlich habe ich deswegen inzwischen auch Angst vor Hunden.

[….] Schnuppern und schnappen
Hunde beißen gerne ängstliche Menschen - und Männer.
"Zu allem Übel bekommen Hundeskeptiker jetzt Gegenwind aus der Forschung. Hunde "merken" offenbar tatsächlich, wie es um die Gemütsverfassung der Passanten und Trimm-dich-Freunde bestellt ist, denen sie begegnen. Das legt eine Studie der University of Liverpool nahe. Wer ängstlich, introvertiert, leicht neurotisch, kurz: emotional instabil ist, wird demnach häufiger von Hunden gebissen als jene in sich ruhenden Tierfreunde, die jedem fremden Kläffer sofort den Kopf tätscheln und ihm balgend ins Maul fassen: Steigt auf einer Skala von 1 bis 7 die seelische Labilität um einen Punkt, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für einen Hundebiss um 23 Prozent.
Die Untersuchung im Journal of Epidemiology and Community Health bringt weitere überraschende Ergebnisse. Männer werden demzufolge deutlich häufiger gebissen als Frauen - und zwar fast doppelt so oft." [….]

Skepsis gegenüber Hundehaltern auszusprechen ist heute aber eins der größten Tabus. Hundehalter verstehen da überhaupt keinen Spaß und reagieren sofort extrem aggressiv.

Als ich gestern den SZ-Artikel über die Studie aus dem Journal of Epidemiology and Community Health auf Facebook postete, ergoss sich sofort ein heftiger Shitstorm von pöbelnden Hass-Hundehaltern über mich.
Wer es auch nur ansatzweise wagt etwas Hundekritisches zu posten, wird sofort niedergemacht.

Hundekritik ist das letzte gesellschaftliche NoGo.
Wir akzeptieren AfDler im Bundestag, Waffenexporte, millionenfache Tierversuche, tägliches Ausrotten von Tierarten, wir zucken desinteressiert mit den Schultern, wenn in Deutschland Wildschweine und Wölfe abgeschossen werden.
Wir schreddern jährlich 50 Millionen Küken, halten überhaupt Geflügel unter grausigen Umständen, schlachten, keulen und zerlegen täglich Myriaden Lebewesen, um möglichst billig möglichst viel Fleisch zu fressen. Wir produzieren so viel Fleisch, daß wir gleich noch den gesamten afrikanischen Markt mit „Hühnerklein“ überschwemmen.
Tiere als Ware ohne moralischen Wert und Gefühle.

Aber wehe man wagt es auch nur zur erwähnen, daß man sich in Gegenwart von großen Hunden unwohl fühlt.
Dann rasten Lisa und Schackeline auf Facebook komplett aus.

Stephanie Mercan:
  Und solche Studien sind auch nix besonderes , gibt 100 andere Studien die besagen das grade für kranke und auch Kinder ein Hund was gutes ist

Stephanie Mercan:
 Du machst mich echt sauer was ist eigentlich dein Problem ? Hast du Angst dann halt dich fern und gut ist

Isabel Sucharda:
 boah Hundehasser liebe ich ja. Mir hat von ca 10.000 Hunden und Katzen die ich kennengelernt hab noch nie ein Tier was getan. Und meine Verfassung ist immer total mies. Seit ich 9 bin.

Sibylle Bernhard:
 Generell finde ich erst mal, deine Wortwahl nicht so toll.viecher...beschissen etc. Und ja ich hab nen Hund ... diese liebt jeden Menschen und hat oft schon ängstliche Menschen glücklich gemacht  :)

Isabel Sucharda:
 Und übrigens .... Wer Respekt gibt bekommt Respekt. So auch bei Tieren. Ein Hund springt niemanden an die Gurgel ohne Grund. Also normale Haushunde. Sie müssen sich bedroht fühlen. SEHR bedroht fühlen. Ich verstehe die Tiere auch, wenn man sieht wie viele Menschen sich völlig falsch zu Tieren benehmen ... Werden die auch irgendwann komisch.

Eric Schönberg:
 Deine Wort Wahl passt über Haupt nicht.. Was ist dein Problem?

Isabel Sucharda:
 Einfach ein Tierhasser. Da ist reden sowieso sinnlos. Nur weil mich mal ein Mensch geschlagen hat, Hass ich jetzt auch die ganze Menschheit.  😂 Das sind so kluge Ansichten. ... Was soll man da sagen. ....

Eric Schönberg:
 Kann man nicht sehr viel dazu sagen. Ohne Worte echt

Isabel Sucharda:
 Hab keinen Bock auf nen Streit hier. Du suchst offensichtlich Stress. Ich rede lieber mit netten Menschen.

Eric Schönberg:
 Dem ist nichts hinzufügen

Eric Schönberg:
 Wenn du Verständnis möchtest solltest du Verständnis zeigen und kein Tier als Viecher bezeichnen. deine Wort Wahl ist echt unpassend

Shelly Arendt:
 Was hat sowas in der Gruppe überhaupt zu suchen?

Jörg Sib:
 also mir reicht es. diese wortwahl geht garnicht.und wieder fällt das wort viecher. es sind lebewesen wie du und ich.
(Facebook, 06.02.2018)

Während mich insbesondere diese Isabel immer weiter bepöbelte, löschten mich die Moderatoren aus der Gruppe, löschten den SZ-Link und blockierten mich für alle weiteren Antworten.
Hunde sind wie Fahrräder oder Kleinkinder in der Stadt.
An sich unproblematisch, aber durch ihre fanatischen und aggressiven Halter/Fahrer/Mütter kaum zu ertragen.
Allerdings kann man sich nicht gegen sie wehren, weil sie immer das moralische Recht auf ihrer Seite wähnen und sofort ein riesiges Theater anfangen, wenn man sie höflich um etwas mehr Rücksicht bittet.


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