Mittwoch, 30. März 2016

Peng Peng

Zu den echten Gefahren in Amerika, und ich meine echte Gefahren, die viel schlimmer als der IS sind, gehören Möbel und diese tödlichen „Toddler“.


You’re more likely to be fatally crushed by furniture than killed by a terrorist
Consider, for instance, that since the attacks of Sept. 11, 2001, Americans have been no more likely to die at the hands of terrorists than being crushed to death by unstable televisions and furniture. Meanwhile, in the time it has taken you to read until this point, at least one American has died from a heart attack. Within the hour, a fellow citizen will have died from skin cancer. Roughly five minutes after that, a military veteran will commit suicide. And by the time you turn the lights off to sleep this evening, somewhere around 100 Americans will have died throughout the day in vehicular accidents – the equivalent of “a plane full of people crashing, killing everyone on board, every single day.”

People are getting shot by toddlers on a weekly basis this year

Glücklicherweise gibt es die GRAND OLD PARTY, die im Falle eines Wahlsieges Amerika vor den Toddler-Terroristen bewahren wird.
Darin wenigstens sind sich Cruz, Trump und Kasich einig: Gegen Schusswaffengewalt helfen nur noch mehr Schusswaffen.

Nicht nur soll jeder Amerikaner Pistolen und Gewehre besitzen, nein sie sollten auch öffentlich und vor allem offen getragen werden.
Denn nur wenn jeder eine Waffe griff- und schussbereit hat können keine Schusswaffen mehr benutzt werden, weil sich ja jeder wehren kann. Logisch.
Bisher funktioniert die Strategie schon ziemlich gut.
Als das meistbewaffnete Land der westlichen Welt konnten die USA die Zahl der jährlich auf der Straße Erschossenen auf rund 30.000 stabilisieren. Also knapp 100 Mordopfer jeden Tag.

Die Mass-Shootings in Amerika kommen auch 2016 fast täglich vor.
Allein in den ersten drei Monaten dieses Jahres gab es schon 12.244 Schießereien, 6.227 durch Schüsse Verletzte, 3.109 absichtlich Erschossene, 131 abgeknallte Kinder unter 11 Jahren und 601 versehentlich durch Schusswaffen getötete Amerikaner

Weil die GOPer so schlau sind, wollen sie diese Zahlen reduzieren, indem einfach alle Amerikaner mit schweren Wummen ausgestattet werden.

Schöner Nebeneffekt; damit lassen sich auch so herrliche Machine-Gun Bacon machen, wie es der ultrafromme Ted Cruz zeigt.



Texaner müssen ihre Pistolen nicht mehr verstecken - sie dürfen sie sich von nun an offen um die Hüfte schnallen. Denn an diesem Freitag tritt ein Gesetz in Kraft, das das Waffentragen in dem südlichen US-Bundesstaat weiter liberalisiert.
Das Gesetz betrifft fast eine Million Texaner, die eine staatliche Lizenz haben, Handfeuerwaffen verborgen bei sich zu tragen. Im Sommer hatte das von Republikanern dominierte Parlament beschlossen, dass sie neben Gewehren nun auch ihre Pistolen und Revolver öffentlich zur Schau stellen dürfen - zum ersten Mal seit 1871.
Texas ist damit der bevölkerungsreichste Bundesstaat, der das sogenannte "Open Carry" erlaubt. In mehr als 40 anderen US-Staaten ist das offene Tragen schon ganz oder teilweise gestattet.
Das neue Gesetz zeigt, wie unbeirrt konservative Amerikaner an Waffen festhalten - trotz nahezu täglicher Amokläufe und Schießereien. Ihre Position: Je mehr "richtige Leute" sich bewaffneten, desto sicherer werde das Land.

Schusswaffen sind so sympathisch, das man gar nicht früh genug beginnen kann seine Kinderchen damit zu begeistern.
„My first rifle“ wurde dementsprechend schon in der „kids corner“ angeboten



Damit Waffen schon den Allerkleinsten schmackhaft gemacht werden, bevor sie in der Lage sind ein Kindergewehr halten zu können, überarbeitete die NRA die klassischen Märchenbücher und erschuf eine Version, in der Hans im Glück, Schneewittchen und der gestiefelte Kater schwer bewaffnet sind.


Um Kinder für sich zu gewinnen, lässt die NRA jetzt klassische Märchen so überarbeiten, dass die Hauptpersonen plötzlich Waffen tragen. In "Rotkäppchen" wird beispielsweise eine Waffe entsichert – und schon kommt die Großmutter mit heiler Haut davon. "Oh, wie der Wolf es hasste, wenn Familien gelernt hatten, sich selbst zu verteidigen", heißt es in der NRA-Märchenversion von Amelia Hamilton.


The world of make-believe can be a scary place, but never fear: Thanks to a series of reimagined fairy tales published online by the National Rifle Association, classic characters like Hansel and Gretel are now packing heat.
The group has published two of the updated tales on its N.R.A. Family website in recent months, entitled “Little Red Riding Hood (Has a Gun)” and “Hansel and Gretel (Have Guns).” The stories have outraged advocates of gun control, but their author, Amelia Hamilton, a conservative blogger, has called them lessons in gun safety.

Da im Juli in Cleveland Tausende der wichtigsten GOPer zusammenkommen, um ihren Präsidentschaftskandidaten zu bestimmen und dabei mit besonders hitzigen Debatten gerechnet wird – Anti-Trump-Proteste sind angekündigt, Trump drohte mit “riots” falls er nicht nominiert werde – bietet sich eine wundervolle Gelegenheit das Waffenkonzept der fanatischen Waffenfreunde zu erproben.

Es soll eine besonders heiße Convention werden.

Parallelen zum berühmten Konklave von 1270 drängen sich auf. Damals waren die Kardinäle so zerstritten, daß die Stadtväter von Viterbo die Fenster und Türen zumauerten und das Essen rationierten. Als die Kardinäle immer noch keinen Papst fanden, deckte man das Dach ab, um die Herren in Purpur Regen und Sturm auszusetzen.

Um die Sicherheit der ethusiasmierten GOPer zu gewährleisten, wurde eine Petition gestartet nur schwer bewaffnete Teilnehmer zuzulassen.

52.200 Unterschriften gibt es bisher.

Eine tolle Sache, den immerhin ist man sich mit den drei noch im Rennen befindlichen Kandidaten völlig einig.

Donald Trump said "I will get rid of gun-free zones on schools—you have—and on military bases on my first day. It gets signed my first day...you know what a gun-free zone is to a sicko? That's bait." (Jan. 8. 2016)
Ted Cruz has accurately pointed out "shooting after shooting after shooting happens in so called gun-free zones." He continued, "look, if you're a lunatic ain't nothing better then having a bunch of targets you know that are going to be unarmed." (Dec. 4, 2015)
And Ohio Governor John Kasich has been a leader in this movement to eliminate deadly "gun-free zones" starting with his brave decision to fight the Democrats and end "gun-free zones" at National Guard facilities in Ohio. (Dec. 18, 2015)

In dieser Angelegenheit bin ich ausnahmsweise völlig d’Accord mit den Republikanern.
Trump, Cruz, Palin, Bachmann, Rubio, Ryan und Co in extrem aufgeheizter Stimmung mit mehreren Tausend schwer bewaffneten Irren einzusperren und einige Tage so schmoren zu lassen, könnte die Welt durchaus von einigen Problemen befreien.

Äußert ärgerlich, daß der Secret Service das anders sieht.

Secret Service verbietet Waffen auf Republikaner-Parteitag
Die US-Republikaner treten vehement für das Recht auf Selbstverteidigung ein. Doch zu ihrem Parteitag im Juli dürfen sie keine Schusswaffen mitbringen.
Beim Parteitag der US-Republikaner im Juli sind Schusswaffen nicht erlaubt. Das teilte der Secret Service am Montag mit.
Nur das vom Secret Service zugelassene Sicherheitspersonal werde bei der Kür des republikanischen Präsidentschaftskandidaten in Cleveland Schusswaffen tragen dürfen, erklärte Sprecher Robert Hoback. Bewaffnete Teilnehmer würden dagegen an den Kontrollen am Eingang gestoppt. […..]

Schaaaaaaaaaaaaaaaaaade…..


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