Samstag, 27. Oktober 2018

Brauner geht immer.


Dieser Papst, Jorge Bergoglio, der sich so hartnäckig weigert das Kinderficken zu verhindern, davon orakelt Kinder zu schlagen, Frauen weiterhin für zu primitiv hält, um auch nur das einfachste geistliche Amt der RKK zu übernehmen, gar nicht daran denkt von der strikten Geronto-Androkratie abzurücken, gilt dennoch als „der Liberale“ im sich abzeichnenden kurialen Schisma.

Immer wieder stellten sich im aktuellen Pontifikat deutliche Rechtere gegen den Papst.

[…..] Vier Kardinäle stellen sich Papst Franziskus und seinem nachsynodalen Schreiben Amoris laetitia frontal in den Weg. Eine solche Opposition durch Kardinäle „hat es seit der Gegenreformation nicht mehr gegeben“, so Gloria.tv. Erstunterzeichner der Dubia (Zweifel) gegen Amoris laetitia ist der emeritierte Erzbischof von Bologna, Kardinal Carlo Caffarra, gefolgt von Kardinal Raymond Burke und den beiden deutschen Kardinälen Walter Brandmüller und Joachim Meisner. Die Unterzeichner ließen Papst Franziskus ihre Zweifel vertraulich zukommen. Nachdem sie der Papst keiner Antwort würdigte, haben sie ihre Dubia nun öffentlich gemacht. [….]

Bei diesem Versuch von vor zwei Jahren gab es noch ein recht deutliches Gottesurteil, indem zwei Initiatoren umgehend aus dem Diesseits abberufen wurden.
Carlo Kardinal Caffarra († 6. September 2017) und Joachim Kardinal Meisner † 5. Juli 2017) gaben den Löffel ab und Brandmüller ist immerhin auch schon 89!

Aber die meisten katholischen Topkleriker ticken weit rechts von Franziskus. Und sie lassen nicht mehr locker.

[….] Sieben deutsche Bischöfe stellen sich gegen den Papst
[….] Fünf Jahre nach der Wahl von Papst Franziskus wollen mehrere katholische Bischöfe in Deutschland den neuen Kurs nicht länger stillschweigend hinnehmen. Ihr Brandbrief an den Vatikan lässt ahnen, wie groß ihr Frust sein muss.
Sie protestieren dagegen, dass evangelische Christen in Einzelfällen zur katholischen Kommunion zugelassen werden sollen. [….] Auffällig viele Bischöfe aus Bayern sind dabei: der Erzbischof von Bamberg sowie die Bischöfe aus Augsburg, Eichstätt, Passau und Regensburg. Neben München fehlt nur noch Würzburg – aber der dortige neue Bischof Franz Jung wird erst im Juni in sein Amt eingeführt. Für Marx, der auch die Freisinger Bischofskonferenz der bayerischen Bistümer leitet, bedeutet das: Er ist dort fast isoliert. [….]

Während es in Europa ordentlich knirscht, werden in den ultrakonservativen Episkopaten Nord-Amerikas und Afrikas sogar Rücktrittsforderungen laut.
Ein höchst erstaunlicher Vorgang für die RKK, denn ihr Alleinstellungsmerkmal ist nun mal das Papsttum und der unbedingte Gehorsam gegenüber des Pontifex Maximus.
Dieser ist schließlich der Stellvertreter Gottes und wurde als solcher vom Heigei persönlich ausgewählt.

[……] Erzbischof Carlo Maria Vigano, früherer Vatikan-Botschafter in den USA, erhebt schwere Vorwürfe gegen Papst Franziskus im Zusammenhang mit dem mutmaßlichen Missbrauch durch den US-Kardinal Theodore McCarrick. Während sich viele Gläubige die Frage stellen, wie viel der Papst wirklich davon wusste, will sich dieser vorerst nicht äußern. "Ich werde dazu kein Wort sagen", sagte Franziskus vor Journalisten auf dem Rückweg von einer Irland-Reise in den Vatikan. [……] Der 77-jährige, mittlerweile im Ruhestand befindliche Vigano erhob die Beschuldigungen in einem elfseitigen Schreiben, das mehrere katholische Publikationen in den USA veröffentlichten.
Vigano geht darin so weit, die Abdankung des Papstes zu fordern. Er solle mit gutem Beispiel voranschreiten und mit all jenen Kardinälen und Bischöfen zurücktreten, die McCarricks Übergriffe gedeckt hätten. [….]

Der schwer beleidigte Vigano springt dabei gewissermaßen dem unfehlbaren Gott persönlich mit dem nackten Arsch ins Gesicht. Schließlich ist Gott = Heigei = Jesus = unfehlbar. Aber Vigano weiß es scheinbar besser.

Viele Kuriale – insbesondere die schwer braune deutsche Quadriga aus Brandmüller, Gänswein, Ratzinger und Müller - wollen alle Verbindungen zur Realität kappen und sogar Trump rechts überholen. Da wird offen rassistisch gesprochen und auch der gute alte über 1500 Jahre bekannte Antisemitismus neu belebt. Steve Bannon bändelt mit Abschaumkardinal Müller und Thurn und Taxis-Gloria an.

[….] Sein Zimmer sagt: Hier lebt jemand, der sich im Glanz der Geschichte spiegelt, der besessen ist von Schlachten und Kämpfen, der sich mit Gewalt umgibt, Tod, Adrenalin, Bedeutung. Auf dem Nachttisch liegen Bücher über Adolf Hitler und den Zweiten Weltkrieg, daneben der ausgeblichene Kieferknochen eines Alligators, den ihm ein Bekannter aus Florida geschenkt hat. Der Raum ist dem Schlafzimmer Abraham Lincolns im Weißen Haus nachempfunden. "Nur viel heller und doppelt so groß", sagt Bannon. Im Regal neben dem Bett steht eine halbe Wand voll Kriegsliteratur.
[….]  "Merkel und ihre Truppe wollen Deutschland zerstören." Die Kanzlerin sei gefährlich, sagt Bannon. "Diese Schlampe." [….] Bannon sagt, er wolle einen rechtspopulistischen Thinktank südlich von Rom aufbauen, in einem alten Kloster. Da das Kloster renovierungsbedürftig sei, sei er auf der Suche nach einer vorübergehenden Heimat auf Schloss St. Emmeram in Regensburg gestoßen, das der Familie Thurn und Taxis gehört. "Wir könnten im nächsten Frühjahr Seminare abhalten. Ich werde über Medien sprechen."
[….] Thurn und Taxis hält Bannons Idee für "mutig", schreibt sie per E-Mail. "Ich begrüße alles, was Wahlkämpfe, insbesondere den EU-Wahlkampf, farbiger und spannender macht." [….]
Wie es aussieht, hat Bannon längst das nächste Ziel vor Augen. Den Vatikan. Er sei beeindruckt von Kardinal Müller, sagt er. Wuchtiger Kerl, mindestens 1,80 Meter groß, gute Ausstrahlung, starke Präsenz. "Wäre ein hervorragender Papst.". […..]

[….] Der ehemalige Chefstratege von US-Präsident Trump, Steve Bannon, will eine rechte Sammlungsbewegung gründen. [….] Die Regensburger Unternehmerin Gloria von Thurn und Taxis und der frühere Regensburger Bischof und Chef der vatikanischen Glaubenskongregation, Kardinal Gerhard Ludwig Müller, haben sich einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" zufolge mit dem früheren US-Präsidentenberater Steve Bannon getroffen. Der Rechtspopulist Bannon habe in der US-Hauptstadt Washington im September ein Abendessen für konservative Katholiken organisiert.
[….] Gloria von Thurn und Taxis hatte in der Vergangenheit ihre Sympathie für die stellvertretende Bundestagsfraktionsvorsitzende der AfD, Beatrix von Storch, bekundet. Im September hatte Gloria in Regensburg gemeinsam mit dem AfD-Landtagskandidaten Benjamin Nolte an einer Demonstration des konservativen Bündnisses "Ehe-Familie-Leben" teilgenommen. […..]
(BR, 22.10.2018)

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